Die Deutschen arbeiten wieder länger
Die Arbeitnehmer in Deutschland arbeiten nach einer Studie wieder länger. Um knapp eine Stunde sei die wöchentliche Arbeitszeit der Vollzeitbeschäftigten zwischen 2003 und 2006 auf durchschnittlich 41,8 Stunden gestiegen, teilte die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung in Düsseldorf unter Berufung auf eine Eurostat-Statistik mit.
Da loben wir uns die arbeitswütigen Briten, die oftmals noch einen drauf setzen. Der Schotte Seamus McSporran (62), der bisher gleichzeitig 14 Jobs auf der kleinen Insel Gigha (100 Einwohner) ausübte, setzt sich zur Ruhe. Er kündigte als Polizist, Feuerwehrmann, Postamtsvorsteher, Hafenmeister, Ladeninhaber, Krankenwagen-, Schulbus- und Taxifahrer, Tankwart, Standesbeamter, Versicherungsagent, Mieteintreiber, Totengräber und Pensionswirt.
Der Mann hat Talent. Er ist fast so aktiv wie viele Nörgler. Teilzeitverbrecher, Faulenzer, Berufsnörgler, Meisterschimpfer, Reinschmeißer, Fahrradfahrer-Vertreiber, Schreibkramer, Wortbrutzler, Satzbrückenbauer oder Grammtikschurken.
André Puchta
Tags: Feuerwehrmann, Hafenmeister, Krankenwagen-, Ladeninhaber, Mieteintreiber, Pensionswirt, Postamtsvorsteher, Schulbus- und Taxifahrer, Seamus McSporran, Standesbeamter, Tankwart, Totengräber, VersicherungsagentAktualisiert am 20. August 2007

Arbeitszeiten hin, Arbeitszeiten her.
Interessieren tut dies doch in den meisten Fällen nur diejenigen, denen es in den letzten Jahren sehr gut ging.
38 oder 35 Stunden Arbeitszeit pro Woche sind hierzulande bereits zu einer angenehmen Selbstverständlichkeit mutiert.
Für mich als selbstständigen Unternehmer ist dies utopisch.
Im Schnitt bin ich mit einer 60 Stunden-Woche gut bedient.
Keine Mißverständnisse, ich arbeite gern und habe sicher einen wundervollen Job, aber er bringt auch Entbehrungen mit sich.
Eine Familie zu pflege ist nahzu unmöglich und die Einkommenssituation ist jeden Monat wackelig.
In diesem Sinne, lasst uns anpacken, es wird ganz sicher nicht besser werden und die Europäisierung wird noch mehr Tribute fordern, ganz sicher!
Andreas Herrmann