HDTV – was is’n das?
Zwar ist HDTV auf der diesjährigen IFA eines der ganz großen Themen, doch wie bei Stern online zu lesen ist, wissen viele Fernsehzuschauer nicht, was sich hinter dem Begriff HDTV verbirgt. Dies zumindest behauptet eine Studie der Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC), die dazu 501 repräsentativ ausgewählte Haushalte in Deutschland befragt hat. Demnach könnten 53 Prozent der Befragten nicht so wirklich etwas mit dem Begriff HDTV anfangen und 42 Prozent wollen sich auch in der nahen Zukunft keinen HDTV-fähigen Fernseher zulegen. Nur in etwa jedem fünften Haushalt seien bisher entsprechende Geräte zu finden (17 Prozent). Eine Erklärung dafür gibt Werner Ballhaus, Medienexperte bei Pwc und meint, dass es „den Konsumenten zunehmend schwer fällt, die technologische Entwicklung zu überblicken und eine Kaufentscheidung zu treffen.“ Hinzu kommt das mangelnde Angebot vieler TV-Sender von Filmen in HD-Qualität.
Die größte Hürde dürften jedoch die konkurrierenden Techniken und Standards sein, das sehen wohl auch die Berater von Pwc so. Neben den Labels HD-ready und Full HD müsse sich der Käufer auch noch zwischen Fernsehkabel, terrestrischem Empfang oder Fernsehen über Satellit oder das Internet entscheiden. Hinzu kommt noch die Konkurrenz von Blue-Ray und HD-DVD, bei der sich noch nicht so richtig absehen lässt, welcher Standard sich am Ende durchsetzen wird.
Fazit: Technik hin, Standard her, solange kein einheitlicher Standard etc. zu erkennen ist und sich Geräte zum Teil untereinander nicht leiden können, ist der Kunde der Gelackmeierte. Da mit dieser Unsicherheit aber das meiste Geld zu verdienen ist, wird es wohl noch eine Weile dauern, bis sich einheitliche Technologien und Standards durchsetzen.
Nicole Gryzewski
Tags: HDTV, IFA, Internet, Medien, StudieAktualisiert am 31. August 2007

[...] wenn er den Film in HD ansehen konnte … die Grafik des Spiels kommt in Verbindung mit der Szenerie fast an den Film ran. Der [...]