Zwischen Burger und Pommes: lasst die Tasten krachen
In seinen 1200 Niederlassungen im Vereinigten Königreich bietet McDonalds schon bald gratis kabelloses Internet an. Die Fastfoodkette nennt dies “Gratis Wi-Fi in Großbritannien” und kündigte an, mit diesem Schritt zum größten Wi-Fi-Provider in ganz Großbritannien zu werden.
Laut der Nachrichtenagentur Reuters reflektiert er das Bestreben um eine bessere Position im hart umkämpften Markt um Wi-Fi-Hotspots. Bisher ist der britische Markt dominiert durch Pay-as-you-go-Lösungen. Anhänger des mobilen Wireless-Internet müssen sich dabei vertraglich an bestimmte Hot-Spots binden und Gebühren von ungefähr 5 Pfund pro Stunde entrichten. Eine neue Initiative des britischen Telefonanbieters BT Group und des Wi-Fi-Unternehmens Fon sieht vor hunderttausende Hot-Spots anzubieten, bei denen die Websurfer gratis das kabellose Internet nutzen können.
Auch in Deutschland plant Fon eine ähnliche Initiative auf die Beine zu stellen. Damit soll das Internet endlich überall gratis zu haben sein – zumindest wenn es nach dem Unternehmen geht. Hierzulande surfen inzwischen mehr als 40 Millionen Menschen im Internet. Vor allem Frauen und ältere Menschen sorgten dafür, dass die Zahl der Nutzer binnen einen Jahres um 2,2 Millionen auf 40,8 Millionen stieg, wie aus einer aktuellen Online-Studie von ARD und ZDF hervorgeht.
16 Prozent der Onliner schauen sich der Umfrage zufolge inzwischen mindestens einmal wöchentlich bewegte Bilder im Netz an, fast doppelt so viele wie noch ein Jahr zuvor. Jeder dritte Deutsche hat im Internet bereits eines der beliebten Video-Portale wie Spymac.com besucht. Jeder fünfte Internet-Nutzer ruft wöchentlich Audio-Dateien auf. Vor allem das Radiohören im Netz sei beliebt, dies tun laut Studie elf Prozent der Nutzer.
André Puchta
Tags: Bendecho, BT Group, kabelloses Internet, McDonalds, Reuters, Spymac, Vereinigtes Königreich, VideoportaleAktualisiert am 10. Oktober 2007
