Vorstellungsgespräche der Zukunft
Zwar hat die Realität den Web 2.0-Enthusiasmus eingeholt, aber trotzdem eröffnet das Mitmachweb immer wieder interessante Möglichkeiten für alle erdenklichen Bereiche der Kommunikation.
Längst haben sich Web Communities und Netzwerke zu einer wichtigen Plattform für Recruting und Karrieremöglichkeiten entwickelt. Einige Unternehmen gehen aber sogar noch weiter.
Die New York Times berichtet von mehreren Unternehmen – darunter HP, Microsoft, Verizon Communications, Bain & Company – die auf Job Fairs in virtuellen Welten wie Second Life auf Mitarbeitersuche gehen.
Hmmm – ein virtuelles Bewerbungsgespräch hätte natürlich einige Vorteile: man ist unabhängig vom Standort der Firma, die Anreise entfällt so dass man Zeit und Geld spart und sogar die Umwelt schont. Außerdem muss man statt sich selbst neu einzukleiden nur seinen Avatar gut anziehen. Keine Chance für einen Bad Hair Day.
Aber kann man sich auf diesem Weg wirklich ein Bild von der Persönlichkeit des Bewerbers machen?
Die meisten Firmen sind sich einig, dass virtuelle Interviews nur ein Schritt in einem längeren Bewerbungsprozess sein können und die bisherigen Möglichkeiten wie E-Mail, Telefoninterviews und Videokonferenzen ergänzen. Eines kann man auf diesem Weg immerhin gleich klären: wie Technik- und Internet-affin der Bewerber ist.
Bei GlobalCom sind Bewerbungen auch mit Avatrar herzlich willkommen, unsere neuen Mitarbeiter möchten wir aber trotzdem auch persönlich kennen lernen.
Wibke Sonderkamp (oben Simpsonized)
Tags: Bewerbung, Job, Kommunikation, Recruting, Second Live, Vorstellungsgespräch, Web 2.0Aktualisiert am 11. Februar 2008
