Elektrisierend!
Jeder von uns kennt dass Problem: Man will seinen Lieblingspulli anziehen, doch der ist so elektrisch geladen, dass das Knistern beim Anziehen fast das nebenan laufende Radio übertönt. Eine ganz andere Art von elektrischer Kleidung haben jetzt amerikanische Wissenschaftler entwickelt. Wie n-tv berichtet ließen sie winzige Nanodrähte aus Zinkoxid an Textilfasern wachsen und verarbeiteten diese dann zu Garn. Daraus können nun Kleidungsstücke wie z. B. T-Shirts hergestellt werden. Das besondere daran ist, dass diese Zinkoxid-Fasern durch den Piezoelektrischen Effekt mechanische Energie in elektrische Energie umwandeln können. Mechanische Energie (Bewegungsenergie) entsteht schon bei der kleinsten Bewegung z. B. durch den Herzschlag des T-Shirt-Trägers oder durch einen kleinen Windstoß. Schon ca. ein Quadratmeter des Stoffs würde beispielsweise ausreichen um so viel Strom zu erzeugen, dass man sein Handy damit aufladen könnte. Einziges Problem dabei ist noch, dass Zinkoxid äußerst wasserempfindlich ist. Man kann die Kleidungsstücke also noch nicht waschen, was das Tragen eines solchen Stoffes -zumindest bei wiederholtem Male- doch etwas unangenehm macht.
Stefanie Nunberger
No tag for this post.Aktualisiert am 27. Oktober 2008
