Keine „Ente“ – Kommunikationsprobleme bei Vögeln

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So, das ist jetzt der Beweis, das Umweltveränderungen, die Green-Bewegung und der Bereich Kommunikation Hand in Hand gehen. Diese Erkenntnis kam mir heute früh im Fitness-Studio beim Lesen von Vanity Fairs „Die Woche in 10 Minuten”:
Die Universität Leiden in Holland meldet, dass der steigende Lärmpegel in Städten Kommunikationsprobleme bei Vögeln verursacht.
Vogelarten, die bei der Balz auf ihre Stimme angewiesen sind, versuchen verzweifelt gegen die Geräuschkulisse anzuzwitschern. Laut Untersuchungen der holländischen Ornithologen konnte beispielsweise unnatürlich hohes Gezwitscher bei städtischen Kohlmeisen festgestellt werden. Die Wissenschaftler gehen sogar davon aus, dass sich hier sozusagen neue „Sprachen” entwickeln und sich Stadt-Vögel und Land-Eier so zukünftig vielleicht nicht mehr verständigen könnten.
Wibke Sonderkamp
Tags: Kommunikation, Kommunikationsprobleme, Lärmpegel, Leiden, Umwelt, UniversitätAktualisiert am 27. Oktober 2008

Ich finde das echt schlimm, die Entartung schreitet leider immer mehr voran. Es tut mir auch im Herzen weh, wenn ich sehe, das Vögel, die normalerweise sehr scheue und zurückhaltende Tiere sind, in der Stadt oder in Parks, wo sie gefüttert von Menschen werden, ihr Verhalten total verändern. Echt traurig.