Wind Belt – so wird Winenergie für jeden nutzbar
Regenerative Energien sind derzeit stark im Trend. Ganz klar, dass sich diese Entwicklung auch in den neuesten Erfindungen wiederspiegelt. So verlieh beispielsweise auch das amerikanische Wissenschaftsmagazin „Popular Mechanics“ ihren jährlichen Breakthrough Award an eine Erfindung namens „Wind Belt“.
Inspiriert wurde der 28-jährige Erfinder Shawn Frayne aus Mountain View, Kalifornien, bereits in der High School als er
ein Video von der Tacoma Narrows Bridge sah, die 1940 durch den Wind ins Schwingen geriet und einstürzte. Frayne dachte sich, wenn Wind so viel Kraft aufbringen kann um eine Brücke einstürzen zu lassen, sollte man diese Energie auch anderweitig einsetzen können. Er fing an zu forschen und entwickelte eine Art Brücke, bestehend aus einer Faser, einem Magneten und zwei Kupferspulen. Die Magnete werden an der Faser befestigt und die Faser wird gespannt. Der Wind bringt die Faser zum schwingen, dabei wird der Magnet in die Spule geschoben. Diese erzeugt somit Elektrizität. Schon bei einer Windgeschwindigkeit von 16 km/h ist der Generator 30 mal effektiver als die beste Turbine, erklärt der Erfinder. Außerdem ist der „Wind Belt“ einfach und vor allem kostengünstig zu bauen. Was auch Entwicklungsländern die Möglichkeit gibt, Windenergie zu nutzen.
Stefanie Nunberger
Tags: Popular Mechanics Breakthrough Award, Regenerative Energien, Wind Belt, WindenergieAktualisiert am 27. Oktober 2008
