Stimmungstief in der Kommunikationsbranche
Dass die Wirtschaftskrise nicht vor der Kommunikationsbranche halt macht war klar. Die Glücklichen, die von der Krise bisher noch nicht betroffen sind, können jetzt die Auswirkungen auf die Branche im aktuellen PR-Trendmonitor von News Aktuell und Faktenkontor nachlesen.
Im April diesen Jahres wurden mehr als 1.600 Fach- und Führungskräfte aus PR-Abteilungen und -Agenturen über die aktuellen Tendenzen und Entwicklungen in ihrer Branche befragt. Aus diesen Ergebnissen ergab sich dann das erschütternde Ergebnis: Die Stimmung in der Kommunikationsbranche hat ihren tiefsten Stand seit Januar 2005 erreicht und ist somit im Vergleich zu 2007 mehr als die Hälfte gesunken.
Besonders stark betroffen sind die Pressestellen im produzierenden Gewerbe. Diese rechnen mit 40% Budgetkürzungen und 30% befürchten ein Minus von mehr als 10%. Als Reaktion darauf ziehen viele Unternehmen die Kostenbremse. Besonders bei der Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern, bei Geschäftsreisen, Fortbildungsmaßnahmen und auch bei den Personalkosten soll gespart werden um der Krise entgegenzuwirken.
Es gibt zum Glück aber auch noch Optimisten: Jede fünfte Agentur blickt positiv in die Zukunft. Vielleicht kann auch hier die Krise genutzt werden, um sich mit Qualitätsarbeit gegen Marketing-Power durchzusetzen.
Für alle Pessimisten: Geben Sie sich ganz dem Shirley-Temple-Effekt hin, denn das kurbelt die Wirtschaft an und die Krise ist bald wieder vorbei. Und wer trotzdem noch nicht lachen kann, sollte mal den Blog-Beitrag meines Kollegen Martin zum Thema „Männer-Witze“ lesen.
Stefanie Nunberger
No tag for this post.Aktualisiert am 21. Juli 2009
