Total Dual – Neue Wege zum PR-Berater

Der Beruf des PR- Beraters ist für viele ein Traumberuf. Doch derzeit gibt es keinen Patentweg um PR-Berater zu werden. Bessere Voraussetzungen hat man in Deutschland fast immer mit einem Studium. Typisch für diese Branche sind Studiengänge wie Kommunikationswissenschaften oder Journalistik, aber auch verschiedene Sprachen. Allerdings gibt es auch viele „Quereinsteiger“, die vorher eine bestimmte Fachrichtung studiert haben (zum Beispiel Ökologie oder Politik) und später in die PR einsteigen. Jedes klassische Studium sollte aber unbedingt durch Praktika ergänzt werden, denn fast jedes Unternehmen wünscht heutzutage Praxiserfahrung.

Doch genauso, wie sich die PR- Branche immer weiter entwickelt, entwickeln sich auch die Wege, in diese Branche beruflich einzusteigen. Neuere Ansätze, wie die des dualen Studiums an Berufsakademien oder privaten Hochschulen, ermöglichen es den Studenten gleichzeitig eine Ausbildung oder Praktika zu absolvieren und zu Studieren.

Die GlobalCom PR-Network GmbH  kooperiert beispielsweise schon seit 2007 mit der Fachhochschule für angewandtes Management Erding bei München und bietet eine duale akademische Ausbildung an. Die Studenten des Studiengangs Medienmanagement sind pro Semester dreimal eine Woche an der FHAM Erding und werden in der übrigen Zeit bei GlobalCom ausgebildet. Dieses System bietet den Studenten eine ausgewogene Mischung aus Studium und praktischen Erfahrungen. Ein weiterer Vorteil dieses Systems ist, dass die Studenten nach ihrem Bachelorabschluss sowohl ein vollendetes Studium als auch 3 Jahre Berufserfahrung haben.

Egal für welchen Weg man sich entscheidet, eines ist sicher: Für Agenturen und Unternehmen  in Deutschland sowie auch im Ausland zählt vor allem die Praxiserfahrung der Bewerber. Hier ist besonders im klassischen Studium die Eigeninitiative der Studenten gefragt, denn diese müssen sich ihre Praktika in den Semesterferien selbst organisieren und oft viel Freizeit investieren um die relevanten Erfahrungen zu sammeln.

Stefanie Nunberger und Sophie Schmid

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Aktualisiert am 26. Juli 2010

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