06.Juli 2009

Tschuldigung Schatz, was hast Du gerade gesagt… ?

Jeder Mann, der schon mal von seiner Freundin dazu gebracht wurde, ihre Beziehung in epischer Breite zu definieren und zu analysieren, um dann von ihr mit dem Vorwurf konfrontiert zu werden, „immer alles zu zerreden”, wird mir zustimmen, dass in der Kommunikation der Geschlechter noch einiges im Argen liegt. Einer der angenehmsten Wege dieses unbekannte Terrain zu entdecken, ist mithilfe von Humor. Er schlägt bekanntlich Brücken. Eine große deutsche Tageszeitung leistet hier Entwicklungsarbeit. Sie beschäftigt sich mit dem Thema „Witze über Männer“. Auch wenn nicht alle Witze über Männer von Frauen ersonnen oder erzählt werden, werfen sie doch ein Schlaglicht darauf, wie wir vom weiterlesen Tschuldigung Schatz, was hast Du gerade gesagt… ?

17.Juni 2009

Vom Leben unter Technokraten gezeichnet …

Jamiri… sind die Comics von Jamiri auf Spiegel Online und ein echter Leckerbissen für Büropausen oder sonstige Auszeiten. Da sieht man wie die Naturverbundenheit eines typischen Webjunkies aussieht, warum die Mastercard Air beim Bezahlen nicht auf Begeisterung stößt oder warum „Frau“ nicht versteht warum „Man(n)“ ein blaues Plasma-Armaturenbrett fürs Auto braucht …

Ein kurzer Kulturtipp nach unerwartet frühem Bürostart weil das Münchner Kreisverwaltungsreferat ein Einsehen hatte und mich nur 5 Minuten warten ließ statt der befürchteten Stunde.

Frohes Schaffen!

Wibke Sonderkamp

12.Juni 2009

Microstock-Bilder in der PR-Praxis – Was Bildnutzer beachten sollten

Im Zuge knapper werdender Budgets werden Fotos zu günstigen Preisen, so genannte „Quelle: ShutterstockMicrostock“-Bilder, immer stärker nachgefragt, auch von -Agenturen. Microstock-Anbieter versprechen vor allem eines: lizenzfreies, günstiges Bildmaterial, das per Mausklick gekauft werden kann. In der Praxis gibt es jedoch beim Einsatz von Microsotock-Bildern rechtliche Hürden zu beachten, die auch unter Fachleuten immer wieder für Verwirrung sorgen.

Bilder für lau gibt es nicht

„Es gibt keine ‚freien Fotos’ à la Google Images. So hat zum Beispiel das Landgericht Hamburg geurteilt, dass selbst die Bildersuche via Cache von Google grundsätzlich urheberrechtswidrig ist. Es liege nämlich eine zustimmungsbedürftige Vervielfältigung des Originalfotos vor. Und die einfache ‚Praktikabilität’ rechtfertige nicht einen systemwidrigen Eingriff in das Urheberrecht des Bildautoren“, fasst der Hamburger Medienanwalt Jens O. Brelle (http://www.art-lawyer.de/) die Marktsituation zusammen.

Die Alternative sind Bilder von Microstock-Agenturen, die häufig auch noch ‚lizenzfrei’ zu erwerben sind, das heißt ohne zeitliche Begrenzung und weltweit eingesetzt werden können. Für die Verwendung in der PR sind Microstock-Bilder ideal. Denn in der Regel geht es darum, dass ein Foto an möglichst vielen verschiedenen Stellen veröffentlicht werden soll.

Soweit die Theorie. Der Teufel steckt jedoch häufig im Detail. Denn das Attribut ‚lizenzfrei’ sorgt immer wieder für Missverständnisse. Tatsächlich sind Unternehmen beim Einsatz von lizenzfreien Fotos, Illustrationen oder Grafiken bestimmte Grenzen gesetzt. Diese können gerade im PR-Bereich komplexe Formen annehmen.

Lizenzfrei heißt nicht unbegrenzt

Die Schlüsselfrage für PR-Agenturen lautet, ob und inwieweit ein Foto von einer Agentur auf einen Dritten übertragen werden kann und wer in dieser Kette die Nutzungsrechte erwerben muss. Wir haben die Experten von Shutterstock und iStockphoto exemplarisch mit Praxisbeispielen konfrontiert. Die beiden Anbieter handhaben die Nutzung von lizenzfreiem Microstock-Bildmaterial sehr unterschiedlich. Zwei Richtlinien helfen PR-Fachleuten jedoch, Microstock-Fotos innerhalb des gesetzlichen Rahmens zu verwenden:

1. Die Nutzung der Bilder muss jeweils mit dem jeweiligen Projekt in Verbindung stehen. Auf Deutsch gesagt: egal ob das Foto von einem Kunden oder Journalisten verwendet wird, es darf nur in dem von der Agentur definierten Kontext eingesetzt werden.

2. Die Agentur muss in der Regel dafür sorgen, dass das von ihr verwendete Foto nicht ohne Aufhebens von Dritten kopiert werden kann, d.h. das Foto muss in ein Layout integriert sein, in dem es kopiergeschützt ist. Im Zweifelsfall sind PR-Fachleute gut beraten, die geplante Bildnutzung schriftlich zu skizzieren und per E-Mail bei den jeweiligen Bildagenturen nachzufragen.

Den ausführlichen Artikel mit weiteren Details finden Sie auf PR-Professional.

Eine Kurzversion ist auf dem KMU-Marketing-Blog von Kommunikationsberater Frank Bärmann auffindbar.

Birtel Pampel (js)

24.April 2009

Leben (IT-)PRler in einer anderen Welt?

Wo wir gerade bei Beamtendeutsch sind – sitzen wir da als -PRler nicht im gleichen Boot? Sicher reden wir nicht ganz so missverständlich wie die Mitarbeiter in Deutschlands Amtsstuben. Jedoch stoße ich, wenn ich mit Freunden, Verwandten und Bekannten über meine Arbeit rede, immQuelle: Shuttestocker wieder auf Unverständnis in den Gesichtern. Denn, hat man erstmal halbwegs erklärt, was man denn da genau macht (haben Sie schon mal Oma Anneliese beschrieben, was man in der so tut?), sind da immer noch die selbstverständlichen „Fachbegriffe“ unseres Berufsfeldes, die sich so schwer in allgemein verständliches Deutsch „übersetzen“ lassen. Ganz selbstverständlich wird da die aktuelle Media Outreach im Weekly Conf Call präsentiert. Oder einige Onliner haben das innovative Announcement gecovert, in dem sich der Chairman von XY zum Open-Source-Gedanken committed hat.

Ganz verquer wird es dann, wenn auch noch die IT-Sprache mit unter gerührt wird. Offeriert einer Ihrer Kunden auch modular aufgebaute Software-Lösungen, die eine Ende-zu-Ende-Prozess-Steuerung erlauben und zudem auch noch bedarfsorientiert und Compliance-gerecht arbeiten? Die Implementierung ist natürlich dank zentraler Administierungskonsole und serviceorientierter Architektur extrem einfach. Besonders grün ist die Technologie auch, da ressourcen-schonend. Außerdem werden Investitionen in bestehende Umsysteme geschützt, weil das System offen und hochskalierbar ist. Alles klar?

Hier und hier haben sich die Kollegen mit den Herausforderungen der IT-PR-Sprache schon einmal eingehend beschäftigt. Die Crux: um Missverständnisse und Fehlübersetzungen zu vermeiden, haben wir IT-PRler und auch die Journalisten sich mit diesem Fach-Denglisch arrangiert.

Immer wieder höre ich aus meinem Umfeld (oder müsste ich sagen „von meinen Stakeholdern“?): „Und was heißt das nun auf Deutsch?“ Sicher: vieles kann man übersetzen. Oft ist es aber auch einfacher (und sicherer), es nicht zu tun. Der Soziologe würde wohl sagen, dies dient der Reduzierung sozialer Komplexität – aber das ist eine andere Geschichte…

Jessica Schmidt

22.April 2009

Beamtensprache – schwere Sprache!

Ein wesentlicher Teil der menschlichen läuft über Sprache – sie verbindet die Menschen. Allerdings gibt es hier auch Entwicklungen, die die Verständigung zwischen den Menschen oft erschweren, wie z.B. das Beamtendeutsch. Mit den Ursachen und Auswüchsen dieser Verkomplizierung der deutschen Sprache haben sich schon viele kluge Köpfe beschäftigt.

Eine große deutsche Tageszeitung tut dies nun von der eher humorigen Seite, im Rahmen eines Quizs: Grund genug für einen Selbstversuch: Das Fazit: auch für einen in Deutschland aufgewachsenen Akademiker birgt dieser Test einige Hürden. Die Anwendung von Logik, Erfahrungswerte und eine gute Portion Glück führten dazu, dass am Ende des Tests nicht die absolute Blamage, aber die Erkenntnis stand, dass das Beamtendeutsch durchaus als einer Art Fremdsprache gewertet werden kann, deren Beherrschung jedoch leider nicht auf der VHS gelehrt wird. Sicher mit den besten Absichten haben sich die Beamten aufgemacht, die Sprache so präzise wie möglich und damit quasi „idiotensicher“ zu machen. Doch das Gegenteil wurde erreicht. Das Beamtendeutsch wurde so zu einem Hindernis und Ärgernis im Kontakt mit den Behörden.

So verstehen die deutschen Behördenvertreter zum Beispiel unter einer „Beelterung“ die Vermittlung eines Kindes in eine Pflegefamilie und unter einer „bedarfsgesteuerten Fußgängerfurt“ eine Ampel. Dabei übersehen sie jedoch das diese Art der Sprache vom Bürger eher als Bevormundung empfunden wird und nichts an ihr bedarfsgesteuert ist, es sei denn, die Erfinder verfolgen den Zweck, die Staatsdiener vom Rest der Bevölkerung abzukoppeln.

Das Beamtendeutsch bezeichnet einen Zaun als eine „nicht lebendige Einfriedung“ und genauso wirkt auch dieses Vokabular, wie ein Zaun, der Insider und Outsider trennt. Ein Drehkreuz firmiert unter dem Begriff „Personenvereinzelungsanlage“. Nach dieser Logik ist das Beamtendeutsch eine Art Personenvereinsamungs oder –verzweiflungssprache.

Aber versuche Sie selbst ihr Glück, mal sehen, wie geduldig und findig Sie sind.

Martin Uffmann

02.April 2009

Trend: Marketing by Video

Erlebt Video im Unternehmen einen neuen Boom? Ob Kundenpräsentation, Pressemitteilung, -Portal oder Online-Werbung, immer mehr Unternehmen setzen offenkundig auf die Wirkung von Videos. In der Werbung stieg der Einsatz von Video gar um 236%. Designagenturen wie z.B. Presenters Net, ein Unternehmen, das sich auf die Produktion von Unetrnehmenspräsentationen spezialisiert hat, melden eine steigende Nachfrage nach Bewegtbildern. Gleichzeitig setzen immer mehr Medienunternehmen auf den Erfolg des Bewegtbilds.

Dieser Trend betrifft bei weitem nicht nur den Unterhaltungssektor, wie Adam Riggs von der Stockvideo-Agentur Shutterstock Footage bestätigt. Shutterstock gehört zu den Bild-Agenturen, die “Bausteine” für die professionelle Videoproduktion im B2B-Bereich liefern, d.h. kurze Video-Clips, die zu verschiedensten Themen und Branchen produziert werden. In den USA werden Stockvideo-Clips schon lange in Video-Projekten eingesetzt: Ob Multimedia-Pressemitteilung, Promotion oder CEO-Ansprache, die Stockvideo-Clips ermöglichen die Gestaltung von Eingangssequenzen und Übergängen und sorgen so für eine “Dramatisierung” von oft trockenen Inhalten.

Video-Nutzung im Unternehmen: Auch in Deutschland Wachstum

28.5 Millionen deutsche Internetnutzer sahen sich 2008 innerhalb eines Monats ein Video an. Dieser Bericht von Comscore bezog sich jedoch nicht wie häufig angenommen auf Verbraucherportale wie Youtube, sondern auf Webseiten wie Barmer.de (das Unternehmen hat einen eigenen Internet-Videokanal), Presseportale wie ots (das seine Pressemeldungen seit Jahresbeginn mit Video-Beiträgen anreichert), Video-Blogs und die Video-Seiten wie Bild.de, Spiegel.de und anderen renommierten Online-Medien.

Trotz dieser Erfolgsstory trauen sich viele Unternehmen immer noch nicht zu, das Zugpferd Video in Marketing und Verkauf einzusetzen. Denn die Videoproduktion war bis vor kurzem eine kostspielige Angelegenheit, die sich nur Unternehmen mit großzügigen Kommunikationsbudgets erlauben konnten. Ein Szenario, das durch den den Eintritt der Stockvideo-Agenturen neu aufgerollt wird, denn der Wettbewerb im Markt ist hoch und die Preise für die Video-”Rohstoffe” sind in den letzten Jahren gehörig gesunken. So kostet ein einzelner Video-Clip von Shutterstock Footage etwa 10 Euro, ein Abonemment mit 50 Clips pro Jahr 379 Euro. Für hochwertige Video-Produktionen gibt es eigens hochauflösende Videos, die ebenfalls einzeln oder en Gros heruntergeladen werden können.

Noch hat sich diese Entwicklung bei den kleineren und mittleren Unternehmen nicht herumgesprochen, doch es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis auch sie Video für ihre einsetzen.

- Birte Pampel

30.März 2009

10…5…1.. Jahre meins! – Ebay wird 10

Als sechs junge Unternehmer im März 1999 alando.de gründeten, wussten sie noch nicht wie erfolgreich diese Idee später werden sollte. Kurz nach der Gründung wurde alando.de von eBay übernommen und seitdem gilt die Seite als der Online-Marktplatz schlechthin.

Seit der Gründung 1999 wurden über 4,4 Milliarden Angebote online gestellt und 1,1 Milliarden Waren im Wert von 42 Milliarden Euro verkauft. Nach nur einem Jahrzehnt kann eBay.de 14,5 Millionen aktive Mitglieder vorweisen, was eBay zum beliebtesten Online-Marktplatz der Deutschen macht.

Nach TNS Infratest kauft oder ersteigert jeder zweite Deutsche zwischen 18 und 49 regelmäßig auf der Plattform, jeder vierte Deutsche verkauft oder versteigert regelmäßig Waren. „Es gibt keinen Marktplatz und keine Online-Plattform, die eine solch immense Vielfalt, so viele Möglichkeiten und einfach so viele tolle Deals bietet wie eBay“, so Frerk-Malte Feller, Geschäftsführer von eBay.

Neben wirklich tollen Deals findet man auf eBay allerdings auch sehr skurrile und weniger brauchbare Gegenstände. Hier meine Top 3 der kuriosesten eBay-Angebote:

1. „Solarium Marke Privileg wird nach Scheidung nicht mehr benötigt – Frau weg somit kommt Solarium auch weg“
2.“Hässliche Diddl-Maus“ – Die „Netzhautpeitsche vom Designer des Grauens“
3.“Taschenrechner mit seniler Demenz“

Nichts desto trotz: Alles liebe zum Geburtstag, eBay, und bleib so wie du bist!

Stefanie Nunberger

26.März 2009

Energieschleuder PC – “2009 PC Energy Report”

shutterstock_steckdosemitgras.jpgDass bereits die Standby-Funktion von Elektrogeräten eine riesengroße Energieverschwendung ist, ist nicht gerade neu. Trotzdem überraschen die Ergebnisse des gestern veröffentlichten „2009 PC Energy Report“ von 1E und der Alliance to Save Energy – mich jedenfalls!

Unternehmen könnten allein mit dem Ausschalten der PCs am Ende eines Arbeitstages rund 28 Euro pro PC im Jahr sparen – das rechnet sich. „Wenn alle der weltweit über eine Milliarde PCs nur für eine Nacht komplett ausgeschaltet würden, würde die eingesparte Energie dazu ausreichen, die Innen- und Außenbeleuchtung des Empire State Building für mehr als 30 Jahre leuchten zu lassen“, so der Report.

In Deutschland verschwenden Unternehmen, laut der Untersuchungsergebnisse, insgesamt 918.840 Euro im Jahr für die Energieversorgung von Computern, die nicht genutzt werden. Neben den unnötigen finanziellen Verlusten, stoßen diese ungenutzten PCs auch noch circa 2.596,932 Tonnen Kohlendioxid-Emissionen aus. Das entspricht dem Ausstoß von über 475.000 Autos. Insgesamt generiert die -Branche 2% der weltweiten CO2-Emissionen, und 39% dieses CO2s werden auf PCs und Monitore zurückgeführt.

Das Bewusstsein bei den europäischen Unternehmensmitarbeitern ist dabei immerhin größer, als das in den USA. In Deutschland und den UK schalten zumindest 56 Prozent der Angestellten ihre PCs über Nacht ab – in den USA lediglich 50%.

Interessant fand ich dabei auch die Antworten, warum die Mitarbeiter die Geräte ausschalten – von „to help the environment“ über „to reduce my company’s electricity bill“ bis zu „my boss told me so“ fielen die Gründe je Land durchaus unterschiedlich aus. Die Briten zeigen sich dabei eher als die Idealisten, während man in Deutschland vor allem auf die Energiekosten schaut.

Weitere Ergebnisse und ein Download der kompletten PC Energy Reports 2009 für Deutschland, die UK und die USA gibt es hier

Wibke Sonderkamp

24.März 2009

Grüne Technik in der ersten Öko-Disco

Wie man auch in seiner Freizeit nachhaltig und umweltbewusst Leben kann, zeigen uns jetzt die Holländer. Frei nach dem Motto „Watt sparen: Ins WATT gehen!“ eröffnete in Rotterdam die weltweit erste Öko-Disco.

watt.jpgDas besondere Highlight des Club WATT ist die Tanzfläche. Sie besteht aus Modulen, die beim Tanzen etwa einen Zentimeter nach unten nachgeben. Unter diesen Modulen befindet sich eine spezielle Mechanik und ein Generator, der die Bewegungsenergie, die durch die vertikale Bewegung der Module entsteht, in Elektrizität umwandelt. Je stärker sich die Gäste auf der Tanzfläche bewegen, desto mehr Energie wird produziert. Pro „Tanzschritt“ kann Energie von mindestens 2 bis zu 20 Watt erzeugt werden, die zunächst für die Beleuchtung der Tanzfläche eingesetzt wird. Zukünftig soll die beim Tanzen produzierte Energie auch anderweitig genutzt werden.

Wie der „Club WATT“ sonst noch Energie spart erfahren Sie auf www.cleanenergy-project.de

Stefanie Nunberger

17.März 2009

USB-Finger, Google-Klauhilfe und Flugzeug-Hund-Zusammenstoß – was ist los heute?

usb_finger.jpgMein Tag fing heute schon super an: ohne Vorwarnung fiel heute früh einer meiner Bilderrahmen von der Wand und riss dabei auch noch einen Blumentopf mit sich – Riesenschweinerei aus Erde und Scherben auf dem Wohnzimmerteppich.

Aber schlimmer geht immer: eine Kollegin las mir kurz darauf in der Arbeit von einem Beinahe-Zusammenstoß eines Flugzeuges mit einem Hund in der südindischen Metropole Bangalore vor.

Auch in den High-Tech-News scheint heute Kuriositätentag zu sein – so berichtet Alexander Freimark in der Computerwoche heute von einem Briten, der mit Informationen aus Google Earth Bleiabdeckungen von Londoner Gebäuden klaute und an Altmetallhändler verkaufte. Laut Telegraph UK bestritt er damit ein halbes Jahr seinen Lebensunterhalt. Weniger kriminell, aber genauso kurios, die Meldung, dass der finnische Computerexperte Jerry Javala seinen, bei einem Motorradunfall verlorenen Finger, durch eine Prothese mit eingebautem USB-Memorystick ersetzt hat. Und was hat man als Finne auf seinem Memory-Finger? Ist doch klar, Linux natürlich.

Was ist bloß los heute?

Wibke Sonderkamp

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