06.Juli 2007

Sprechende URL?

Ein Thema, das immer wieder auftaucht, wenn es darum geht, eine Internetpräsenz für fit zu machen, ist der Einsatz von sprechenden URLs. Es gibt Unternehmen, die sprechende URLs haben wollen, weil es für das Ranking bei Suchmaschinen nützlich ist, für die Zielseite relevante Suchbegriffe in der URL zu haben. Da werden grosse Anstrengungen unternommen und viel Zeit und Arbeitskraft investiert, einem selbst gestrickten Shopsystem sprechende URLs beizubringen – und das nur zum Zweck der Suchmaschinenoptimierung.
Blödsinn! Meiner Meinung nach spielt der Suchbegriff in der URL (und damit meine ich nicht den Domainnamen) so gut wie keine Rolle für das Ranking, was aber nicht heisst, dass er dort nicht hingehört. Nur eben aus anderen Gründen.
Sprechende URLs sind für barrierefreie Websites absolut unerlässlich, sie lassen sich einfacher lesen und besser merken. Der Benutzer kann sie dem Gesuchten besser zuordnen und wird eher auf einen Link klicken, der logisch und verständlich aufgebaut ist.
Auf welchen Link würden Sie eher klicken:
http://www.gcpr-blog.de/2007/06/sprechende-urls.html oder
http://www.gcpr-blog.de/2007/06/id-2534-991.html?
Natürlich hat das URL-Design einen grossen Einfluss auf das Ranking einer Seite bei Suchmaschinen, aber eben nicht in der Art und Weise, wie von vielen angenommen. Sprechende URLs sind eine gute Sache und jeder gute Webmaster, der seine Seiten für den Besucher macht, setzt sie ein. Dem Suchmaschinenranking helfen sie jedoch nicht.
Markus Tjoa

05.Juli 2007

Zeitgeist und Erdbeertorte

Journalisten wie ’ler sind naturgemäß immer auf der Suche nach aktuellen Themen, Trends und Diskussionen. Erdbeertorte

Klar, dass das hier die schnellst und einfachste Quelle für die Recherche ist. Zwar hat die Trendforschung im Netz nichts mit wissenschaftlicher Meinungsforschung zu tun aber mit der richtigen Suchanfrage und mithilfe einiger neuer Tools lässt sich so mancher Trend aufstöbern. Das erläutert auch Uwe Mommert von Landau Media im aktuellen PR-Professional Newsletter.

Nach welchen Begriffen suchten Internetnutzer in den letzen Wochen? Antworten liefert hier beispielsweise Google Zeitgeist der prompt ausspuckt, dass der Begriff Erdbeertorte im Mai 2007 in Deutschland offensichtlich in aller Munde war. Die Italiener interessierten sich hingegen für Spiderman 3 und in Taiwan suchte man Milla Jovovich.

Wer nach dem Ursprung und der Entwicklung eines Trends sucht, kann außerdem in den entsprechenden Archiven nachforschen.

Googletrends Mit der neueren Variante des Google-Tools Google Trends können Nutzer sogar eigene Analysen durchführen. Kurvendiagramme zeigen Anstieg und Abnahme des Interesse an einem Begriff oder lassen erkennen, wie beliebt konkurrierende Produkte in verschiedenen Regionen sind.

Bei Yahoo! werden vorerst schon einmal die Top-Begriffe jedes Jahres dargestellt. Beim Verfolgen von aktuelle Entwicklungen hilft das zwar nicht – ist aber als Hintergrundinformationsquelle interessant und bestimmt ausbaufähig.

Diverse Internet-Rankings zeigen außerdem welche Websites, Blogs oder Communities momentan häufig besucht werden was auch einen Rückschluss auf die Interessensgebiete der Internetnutzer zulässt.

Wibke Sonderkamp

04.Juli 2007

So funktioniert gute PR: Strato macht’s vor

Der Berliner -Dienstleister Strato wird seine Rechenzentren künftig mit Ökostrom betreiben. Eine Nachricht, die wohlwollend aufgenommen wird, aber letztlich keinen hinterm Ofen hervorlockt.

Womit geht das Unternehmen stattdessen an die Presse? Gestern prominent auf Spiegel Online platziert:
“Einmal googlen entspricht einer Stunde Licht”

Eine geniale Verknüpfung zwischen einem aktuellen Thema, das die Öffentlichkeit ohnehin schon stark beschäftigt, und eigener Meldung!

Susanne Porr

03.Juli 2007

Schlapp gemacht

Wie bei Computerwoche online heute zu lesen war, berichtet die US-Web-Seite wirelessinfo.com von deutlich niedrigeren Akkulaufzeiten, als von angegeben.

Nach Angaben von Apple kann man mit dem und einer vollen Akkuladung, sofern man nicht doch was anderes zu tun hat, acht Stunden sprechen, sechs Stunden unterwegs im surfen und fast einen Tag Musik hören…

Allerdings kommt wirelessinfo.com nach einem ersten Praxistest zu anderen Ergebnissen: hier mag der Akku eines der Test-iPhones bereits nach vier Stunden nicht mehr. Ein weiterer Test mit einem zweiten iPhone verlief ähnlich: nach fünf Stunden ging auch hier dem Akku der Saft aus. Auch beim Internet-Surfen konnten die wirelessinfo-Tester die von Apple angegebenen sechs Stunden nicht erreichen. Nach etwas über drei Stunden hatte das iPhone keinen Bock mehr. Und selbst beim Musik hören unterwegs, sah der Akku ein wenig alt aus: statt 24 Stunden Dauerberieselung blieb das iPhone bereits nach 9 Stunden und 42 Minuten stumm. Da beschleicht mich eine klitzekleine Frage: Wieso das? Waren die Produktentwickler von Apple etwa bei wünsch Dir was?

Wie auch zu lesen war, liegt wohl eine der Ursachen für die unterschiedlichen Ergebnisse von wirelessinfo.com und Apple darin, dass Apple seine Werte unter teilweise unrealistischen Testkonditionen ermittelte. So wurden – genial oder? – zum Ermitteln der Surf-Zeit immer die gleichen 20 Internet-Seiten aufgerufen und E-Mails nur einmal pro Stunde abgerufen. Und beim Musikhören hatte Apple die Rufannahme schon mal vorsichtshalber deaktiviert. Vielleicht sollte sich der geneigte Musikliebhaber dann doch lieber einen kaufen?

Nicole Gryzewski

03.Juli 2007

Aus der Tasche, auf den Scanner

Hanna_mishin_2Der Tascheninhalt verrät sehr viel über eine Person, ob Lippenstift, , , Handcreme, Kulli, Geldbörse oder Haarbürste…jeder besitzt Dinge, ohne die er oder sie zu keinem Zeitpunkt aus dem Haus gehen würde. Mein ständiger Begleiter ist der Labello und vielleicht noch ein paar Kleinigkeiten, die Frau so braucht.

Was andere so in ihren Taschen verbergen, kann man sich beim „Face your Pocket“-Projekt im anschauen und natürlich auch seinen eigenen Tascheninhalt einscannen und online stellen. Sehr interessant, was man auf den Bildern so alles findet…

Anne Köster

02.Juli 2007

Schlagzeile: Erster Schweizer mit iPhone – Wer hat’s erfunden?

Der -Hype hat die Medien nach wie vor fest im Griff. So lese ich heute im NetzwocheTicker die sensationelle Schlagzeile:

“Apple verkauft übers Wochenende 200’000 iPhones, mindestens ein Käufer ist Schweizer !”

Was für eine Nachricht! Swiss_iphone_2

Die Schweizer sind je mit ihrer Berichterstattung immer etwas speziell. Bereits während meines Auslandstudium habe ich erfahren, dass es ein „Auslandschweizer-Journal” gibt. Alleine der Begriff Auslandsschweizer ist doch schon großartig! Die “Schweizer Revue – Zeitschrift für Auslandschweizer” - wird jedem Schweizer der sich längere Zeit im Ausland befindet zugeschickt, damit er weiß, was Zuhause so vor sich geht. Das nenne ich mal Informationsversorgung.

Und nun dies: ein iPhone in der Schweiz! Gab es diese Nachricht wohl auch als der erste Farbfernseher in der Schweiz angeschafft wurde? So lange ist es ja auch noch nicht her, dass auch im letzten Kanton Frauen wählen dürfen.

Nach dieser gedanklichen Kettenreaktion stellte sich allerdings heraus, dass die Netzwochenmeldung auf einen lesenswerten Blog-Beitrag von Andreas Göldi hinweist. Auf seinem Medienkonvergenz-Blog berichtet Göldi nicht nur von seinen ersten zwei Tagen mit dem -Phone sondern auch über die Berichterstattung.

Wibke Sonderkamp

02.Juli 2007

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel im “Signs of Fame Germany” geehrt

Nun ist auch Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel im “Signs of Fame” des multikulturellen und völkerverbindenden Friedensprojekt “Fernwehpark” vertreten. Die Kanzlerin signierte am 29.06.2007 vor der Veranstaltung zum 60. Geburtstag der Arbeitnehmer Union (CSA) in Nürnberg, wo auch der Bayerische Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber und Bundesminister Horst Seehofer anwesend waren, ein Grußschild für den Fernwehpark.

Angela_merkelMit diesem wurde sie von Fernwehpark Initiator Klaus Beer und Vize-Vorsitzenden André Puchta nicht nur für ihre politischen Verdienste als Kanzlerin geehrt, sondern setzte damit auch gleichzeitig ein Zeichen für den Frieden in der Welt. GlobalCom PR begleitete das Medienaufgebot pro bono für das europäische Friedensprojekt.

Klaus Beer: “Nach über 200 Prominenten aus Showbusiness, Sport und Politik ist nun auch die mächtigste Frau der Welt im Signs of Fame vertreten. Mit dem Fernwehpark kann ich die Welt zwar nicht verändern, doch ich kann zumindest als deutscher Bürger damit zum Nachdenken aufrufen, um unseren wunderbaren Blauen Planeten in Frieden und Umwelt zu erhalten. Deshalb machte die Kanzlerin auch gerne mit.”

Unter hohen Securityvorkehrungen erhielt die Fernwehparkcrew Zutritt zum Sicherheitsbereich im alten Rathaus in Nürnberg, wo das Fotoshooting mit Dr. Angela Merkel stattfand. Bereits 2002 signierte Dr. Angela Merkel, damals noch als CDU-Vorsitzende, ein Grußschild für den Fernwehpark. Da das Schild nach der Wahl zur Staatschefin nicht mehr “standesgemäß” war, wurde es nun in Nürnberg aktuallisiert.

Alle Stars und Infos zu dem multikulturellen und völkerverbindenden Friedensprojekt „Fernwehpark Signs of Fame“ unter www.fernweh-park.de

André Puchta

29.Juni 2007

ihype um das iphone

Selten polarisiert eine Marke so sehr wie die Marke Apple. Es gibt glühende Anhänger, die keine Kritik an “ihrer” Marke gelten lassen und es gibt die “Anderen”, die für nichts auf dieser Welt mit einem Produkt aus dem Hause arbeiten wollen. Gleichgültige gibt es in der Diskussion -oder-nicht- nur wenige bis keine.Iphone_2

Dieser Tage ist die Welt der Apple-Addicts in heller Aufregung und selten hat die Markteinführung eines simplen oder in diesem Falle nicht so simplen Mobiltelefons für solch eine Aufregung gesorgt: das
iphone. Ab heute in den USA zu kaufen, lange und sehnsüchtig erwartet, nur auserwählte Journalisten durften es geheimerweise vorab testen, inzwischen tausendfach beschrieben, hoch gelobt, aber auch kritisch beäugt.

In Amerika gab es im Vorfeld so genanntes iphone camping. Tag und Nacht harrten tapfere Kaufwillige aus, um als Erstes eines der begehrten Telefone zu ergattern. Maximal zwei dieser Smartphones dürfen pro Kopf erworben werden. Apple Stores in den USA haben ihre Öffnungszeiten vom frühen Morgen in die tiefe Nacht für die kommenden Wochen verlängert, um dem erwarteten Ansturm gerecht zu werden.

Icamp
Exklusiver Vertragspartner in den USA ist der Telekommunikationskonzern AT&T, in Deutschland läuft das Rennen um die Exklusiv-Partnerschaft noch. Gerüchteweise wird dieser Kampf momentan zwischen Vodafone und T-Mobile ausgetragen. Ab Herbst 2007 wird es endlich auch bei uns in Deutschland erhältlich sein. Ich stelle mich jetzt schon auf
icamping vor dem Apple Store meines Vertrauens ein. , iwait for you!

Franziska Schmid

29.Juni 2007

Niemand weiss was Web 2.0 ist?

Das Magazin stern hat kürzlich eine in Auftrag gegeben, die das Verhalten deutscher Internetuser untersucht und, was die Websurfer unter verstehen: Nicht viel… Soviel steht fest!

Internet

Hier ein Auszug der Ergebnisse:

Gut ist, dass immerhin 90 Prozent der Deutschen bereits Web 2.0 Angebote kennen. Ähnlich verhält es sich mit deren Nutzung: Ca. drei Viertel aller Befragten haben schon mal ein Web 2.0-Angebot genutzt. Spitzenreiter in Deutschland sind Enzyklopädien (vor allem Wikipedia mit 66 %) und Foren. (Im Gegensatz zu USA, wo Foto- und Videoalben besonders häufig genutzt werden). Der Austausch mit anderen Nutzern und das gegenseitige Geben und Nehmen wurden dabei als hauptsächliche Motivation genannt.

Was dagegen die Bedeutung des Begriffs Web 2.0 angeht, sind die Ergebnisse ein Schlag ins Gesicht für alle, die mit Web 2.0 zutun haben: Nur jeder Dritte Befragte kennt den Begriff Web 2.0 und lediglich 10 % (!!!) können sich etwas unter dem Begriff vorstellen. Hinsichtlich Glaubwürdigkeit und Informationsgehalt, Nutzwert und Spaßfaktor unterscheidet sich Web 2.0 nach Meinung der Befragten kaum von allgemeinen Internetangeboten. Und der Gedanke einer -Community wird überhaupt (noch) nicht mit dem Begriff Web 2.0 verknüpft.

Fazit:

Der Begriff Web 2.0 schwirrt bisher anscheinend nur herum im Kosmos von Intensivnutzern, Portalbetreibern und Journalisten. Während der Großteil der Internetuser noch gar nicht das Potenzial von Web 2.0 erkannt zu haben scheint: Nämlich der eigenen Stimme ein Gewicht zu verleihen und die kollektive Intelligenz einzusetzen und zu nutzen.

Nina Bock

28.Juni 2007

Versteigerung des Knut-Schlafsofas steht vor der Tür

Die ganze Welt kennt Eisbär Knut, der im Zoo Berlin von Hand aufgezogen wird. Mit seinem starken Überlebenswillen und einmaligen Einblicken in die Kinderstube eines Eisbären hat er weltweit auf die Bedrohung seiner Art durch den Klimawandel aufmerksam gemacht. Ein original Knut getestetes Schlafsofa wird am 15. Juli 2007 in Berlin versteigert. GlobalCom PR-Network befürwortet die Initiative zugunsten „RESPECT HABITATS. Knut“.

KnutkuschentestDaher hat der Zoo Berliner das Label und Initiative „RESPECT HABITATS. Knut“ ins Leben gerufen, die den verantwortungsbewussten Umgang mit den natürlichen Lebensräumen unserer Erde dauerhaft im Bewusstsein der Menschheit verankern soll. Zahlreiche Firmen und Konzerne versuchen seitdem, offizieller Lizenznehmer von „RESPECT HABITATS. Knut“ zu werden, um mit dem Verkauf ihrer Produkte, das Artenschutzanliegen des Zoo Berlin zu unterstützen.

Neuer Kooperationspartner ist nun die Firma Möbel Höffner, Deutschlands größter Voll-Service-Möbelhändler. Sie hat eigens eine Möbel-Serie kreiert, die wahrlich Knut getestet ist. Ein Teil der Verkaufserlöse der Knut-Möbel-Serie erhalten der Zoo Berlin und seine Initiative „RESPECT HABITATS. Knut“

Knutkoje Das besondere dabei und ausschlaggebend für die Lizenzierung durch die Initiative „RESPECT HABITATS. Knut“: Die gesamte Kollektion wird unter Umweltschutzgesichtspunkten produziert. Mit dem Label und der Lizenzvergabe an bestimmte Unternehmen garantiert der Berliner Zoo den Konsumenten, dass Erlöse aus dem Vertrieb der Knut-Produkte dem Schutz und der Zucht von bedrohten Arten durch den Zoo selbst und in den Lebensräumen zu Gute kommen.

Ein original Knut getestetes Schlafsofa wird am 15. Juli 2007 bei Möbel Höffner in Fredersdorf–Vogelsdorf versteigert, die Erlöse kommen ganz im Sinne der Initiative „RESPECT HABITATS. Knut“ einem heimischen Schutzprojekt für bedrohte Arten zu Gute, so Eike Görgen, Hausleiter von Möbel Höffner.

„Alle Berliner und Brandenburger sind herzlich eingeladen, an diesem Sonntag von 12.00 bis 18.00 Uhr mit zu bieten. Bis dahin nehmen wir natürlich auch schriftliche Angebote entgegen“ (Höffner Möbelgesellschaft Fredersdorf-Vogelsdorf GmbH, Eike Görgen, Frankfurter Chaussee 50, 15370 Fredersdorf-Vogelsdorf)

André Puchta

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