28.Juni 2007

BlueGene/L erneut schnellster Computer der Welt

Wie bei Computerwoche online zu lesen war, ist der schnellste Computer der Welt zum sechsten Mal in Folge die Rechenanlage BlueGene/L im US-Kernforschungszentrum Lawrence Livermore National Laboratory (LLNL). Mit einer Leistung von 280,6 Billionen Rechenschritten pro Sekunde (!) führt der Supercomputer von IBM auch die neue Liste der Top 500 an, die am Mittwoch im schönen Dresden veröffentlicht wurde. Auch eine Anlage aus befindet sich unter den zehn schnellsten Rechnern der Welt. Das im Leibniz-Rechenzentrum hier bei uns in Garching installierte System der Firma SGI schafft 56,5 Billionen Rechenschritte pro Sekunde. Damit liegt das System auf dem zehnten Platz. Es ist schlappe 7000 Mal schneller als ein moderner PC.

Nicole Gryzewski

28.Juni 2007

Große Ehre für Sänger Heino – GlobalCom PR-begleitende Agentur

Er ist eine lebende Legende. 99 Prozent der Deutschen kennen seinen Namen. Er steht seit über 50 Jahren auf der Bühne, hat über 50 Millionen Platten verkauft und über 1000 Titel gesungen – dafür wurde er am 25.06.2007 in den „Signs of Fame Germany“ aufgenommen. Die GlobalCom PR-Network GmbH begleitete das Medienaufgebot pro bono für das europäische Friedensprojekt.

Heino_medien_hofer_anzeigerHeino wurde gleich in dreifacher Weise geehrt: Mit einem Star-Schild und seinen Handabdrücken in Ton. Einen STAR-STERN bekam er jedoch nicht für seine Musik, sondern aus einem Grund, der die Kriterien für solch einem Empfang erfüllt: Für seinen Einsatz für hilfsbedürftige Menschen auf der Welt.

Foto: Matthias Plass

Da Heino seine große Hilfstournee durch 40 deutsche Städte schwerkranken Kinder widmet und den Verein „Herzenswünsche“ unterstützt. Durch Heinos Hilfe ist es möglich, dass schwerkranken Kindern oft vielleicht sogar der letzte große Wunsch erfüllt werden kann. Dafür bekam er von Fernwehpark-Initiator Klaus Beer einen Stern.

Heino_hnde_hell_4Für die Ehrung waren viele Medienvertreter (ARD Brisant, MDR, Sat1, N24, dpa) angereist. GCPR agierte als PR-begleitende Agentur. Presserummel pur: Mehrere Fernsehteams und eine Vielzahl von Printmedienvertretern berichteten über Heinos Ehrung auf dem Hofer „Walk of Fame“. So herrschte am Fernwehpark wieder einmal Hollywood-Feelilng pur: Roter Teppich, weiße Stretchlimousine und Kameras und Mikrofone, so weit man blicken konnte. Fernwehpark Initiator Klaus Beer war begeistert, in zweifacher Weise. Einmal wegen der tollen PR für den Fernwehpark und die Stadt Hof, zum Zweiten wegen der Geschenke von HeiHeino_stern_hell2no.

Denn er erhielt von dem Kultsänger eine Original „Heino-Brille“ und eine echte Heino Haselnußtorte, mit der Heino sein Meisterstück in seinem früheren Beruf als Konditor begann. Der Grund. Klaus Beer feierte just an diesem Tag seinen Geburtstag. Beer: „Mit der Brille sah ich war nicht viel, doch sie blieb während des ganzen Fotoshootings natürlich auf der Nase, und wird einmal im gegenüber des Fernwehparks geplanten FERNWEH Museum StarCafe zusammen mit vielen anderen persönlichen Gegenständen von Promis ausgestellt.

Foto: Christine Ströhlein

Der Grund für Heinos Besuch aber war eine Pressekonferenz zum Start seiner Hilfstournee, zu der er den Fernwehpark als medienwirksame Location gewählt hatte. Übrigens wird Heino auch in Hof vorstellig sein. Am 8. Oktober kann man den Sänger mit der dunklen Stimme in der Freiheitshalle erleben, zusammen mit seinen Stargästen Ireen Sheer und Weltstar Al Martino.

Alle Stars und Infos zu dem multikulturellen und völkerverbindenden Friedensprojekt „Fernwehpark Signs of Fame“ unter www.fernweh-park.de

André Puchta

28.Juni 2007

Web 2.0 rund um den Urlaub

Island_2Angeregt von dem Ergebnis der Umfrage “Topthemen bei
deutschsprachigen Blogs” ist mir die Idee gekommen, mir mal ein paar Gedanken
zu machen, welche Tools man vor und im Urlaub gebrauchen könnte. Die
zeigt schließlich deutlich, dass Tourismus das Topthema in deutschen
Blogs ist und Urlaubszeit haben wir ja auch gerade, obwohl uns in
das schöne Wetter ein bisschen im Stich lässt.

Mhm, fangen wir mal bei der Urlaubsplanung an. Wer kann sich heute noch
vorstellen Urlaub zu buchen ohne einen Blick auf die beliebten
Hotelbewertungsseiten zu riskieren. Holidaycheck, Hotelbewertung, Hotelcheck
oder Hotelzeugnis helfen uns das perfekte Hotel zufinden, oder wenigstens
vorher einen Einblick in die Zimmer und die Umgebung des Hotels zu bekommen.
Auch über Land und Leute können wir dank dem Internet vieles herausfinden. Es
besteht die Möglichkeit Kontakt zu Einheimischen aufzunehmen oder in Foren
Insider-Tipps auszutauschen.

Außerdem bieten diverse Blogs, wie z.B. Urlaub Blog, Ich verstehe
nur Spanisch
, Unser New York Urlaub, Südtirol Reise Blog oder der Reise Blog,
Informationen über verschiedene Länder, Städte und Attraktionen.

Im Urlaub angekommen besteht die Möglichkeit in Web
2.0-Portalen al la Spymac direkt vor Ort Fotos und Videos online zu stellen, um
Freunden schon während der Ferien einen Einblick in das Urlaubsprogramm und die
damit verbundenen Erlebnisse zu verschaffen.

Der ein oder andere bloggt vielleicht sogar im Urlaub via
Telefon
mit Technologien wie SpinVOX und gibt so seine Erfahrungen direkt an
andere Reisende oder Bald-Reisende weiter.

Natürlich gibt es noch viel mehr Möglichkeiten mit denen der
Urlaub durch das Web 2.0 spannender, schöner, abenteuerlicher und
abwechslungsreicher gestaltet werden kann.

Vielleicht haben Sie ja einen Tipp?

Anne Köster

28.Juni 2007

WWW in 3D

Der neue Internetbrowser SpaceTime ermöglicht ein ganz neues Surferlebnis: der User fliegt durch das Web, statt sich zweidimensional durchzuklicken. Mit Bewegungen nach links, rechts, hoch und runter lassen sich Webseiten aufrufen und hineinzoomen.

Startet man beispielsweise eine Google-Suche, so öffnen sich gleich drei 3D-Fenster: die Ergebnisliste und die zehn ersten Suchergebnisseiten. Damit kann man sich schnell einen Eindruck verschaffen, welche Seiten das Gewünschte bieten.

Hier ein erster Eindruck:


Der Browser ist kostenlos und kann hier heruntergeladen werden.

via Technology Review

Susanne Porr

27.Juni 2007

Bloggerloch Deutschland

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Die BusinessWeek ermittelte gemeinsam Feedburner die aktivsten Blog-Städte der Welt, aufgeteilt in drei Level. Von keine Spur, dafür mischen in Europa Großbritannien, Frankreich, Spanien und Italien kräftig mit.

via Basic Thinking

Susanne Porr

26.Juni 2007

Werbung 2.0

Die werbetreibende Industrie erwartet in der zweiten Internet-Welle eine zielgenauere Werbung und Ansprache ihrer Kunden als zu Beginn des Online-Zeitalters.

Nach Angaben der Medienforschungsfirma Nielsen Media Research haben die Werbeausgaben im Online-Bereich die Plakat-Werbung mittlerweile überholt. Von Januar bis Mai stiegen die Ausgaben auf ca. 331 Mill Euro – das sind rund 42% mehr als im Vorjahr und fast 20 Mio. mehr als für Plakat-Werbung.

„Einen Werbebanner wie ein Plakat ins Internet zu klatschen, kann nicht mehr die Lösung für die Kommunikation mit dem Kunden sein“, so der neue Vorsitzende der Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM), Uwe Becker, in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa.

Die Werbung des -Zeitalters soll für Internet-Nutzer von Interesse sein. Mit den Nutzungsdaten soll besser ermittelt werden, welcher User sich auch wirklich für bestimmte Produkte und Angebote interessiert und die Werbung so als nützliche Information sieht statt als störendes Beiwerk.

Zu Beginn der allgemeinen Internetnutzung vor etwa zehn Jahren habe die Industrie bereits gehofft, endlich in einem Medium das Nutzungsverhalten einfach nachvollziehen und Werbung zielgerichtet schalten zu können. „Wir mussten alle schnell feststellen, dass wir die Möglichkeiten im Internet zu rosig gesehen haben.“ Ein Ansatz für neue Werbeformen ist das Search Marketing: Anzeigen, die beim Eingeben von Suchwörtern bei Suchmaschinen aufspringen.

Zu Thema Missbrauch von Internet-Daten, die Verbraucher beim Surfen auf Suchmaschinen hinterlassen, erklärt der OWM-Chef: „Keiner kann es sich leisten, Kunden zu verunsichern oder ihnen das Gefühl zu geben, sie würden ausspioniert“, daher würden die Verbandsmitglieder „mit hoher Verantwortung“ an die Werbung im Netz herangehen und darauf achten, dass kein Datenmissbrauch geschehe.

Neben den Suchmaschinen haben auch web 2.0-Communites die zielgruppengenaue Werbung für sich entdeckt. Die Foren und Portale haben die nötigen Nutzerdaten, um ihre User mit Themen anzusprechen, die diese wirklich interessieren. Beteiligt sich ein User beispielsweise häufig an Diskussionen über Digitalfotografie, so ist er mit großer Wahrscheinlichkeit auch an Informationen über neue Kameras und Zubehör interessiert.

Die Meinungen darüber, ob Werbung grundsätzlich als lästig empfunden wird und sich die User lieber werbefrei in ihrer Community tummeln würden steht auf einem ganz anderen Blatt. Für die werbenden Unternehmen jedenfalls sind Web 2.0-Portale zunehmend attraktive Werbekanäle.

Wibke Sonderkamp

22.Juni 2007

Topthemen beim Bloggen sind Tourismus, Politik und Autos

Die neue -Community Blogjungle hat erstmals ausgewertet, welche Themen bei deutschsprachigen Bloggern besonders beliebt sind.

Das Ergebnis:Blogjungle_2

1. Tourismus

2. Meinung + Politik

3. Auto + Verkehr

4. Sport + Wetten

5. Gesundheit + Ernährung

6. Job + Business

7. TV, Filme + Kino

8. Liebe + Partnerschaft

9. Lifestyle + Genuss

10. Telekommunikation, PC +

Dieses Ranking wird blogjungle.de von nun an monatlich überprüfen und dokumentieren. Man darf also gespannt sein, ob deutsche Blogger ihren Lieblingsthemen treu bleiben.

Franziska Schmid

22.Juni 2007

Adwords jetzt auch mit Pay Per Action

Vor ziemlich genau einem Jahr startete Google im engen Kreise einen Betatest mit einem alternativen Abrechnungsmodell für Adwords: Pay Per Action.

Bisher wurde entweder per Klick oder nach TKP bezahlt. Das Problem für viele Adwords-Werbende: Sie bezahlten für jeden Besucher, der über Adwords auf ihre Website kam, völlig egal, ob der etwas kaufte oder nicht. Wer hier seine Adwords-Kampagnen nicht richtig im Griff hatte, rutschte damit schnell in die Verlustzone. Waren die Landingpages nicht gut gemacht oder Anzeigen und Landingpages waren nicht gut aufeinander abgestimmt, hatte man viel Geld für Traffic bezahlt aber nichts verkauft.

Ab sofort gibt’s bei Google Pay Per Action für alle: Hier muss nur gezahlt werden, wenn der über Adwords gewonnene Kunde auch das tut, was er tun soll: Etwas kaufen, ein Formular ausfüllen oder etwas anderes, was dem Seitenbetreiber Geld in die Kassen spülen könnte.

ABER: Die Bezahlmodelle per Sale oder per Lead sind nur für Werbende verfügbar, die am Conversion-Tracking von Google teilnehmen und dann auch nur für diejenigen, die über dieses Conversion-Tracking mehr als 500 Conversions in 30 Tagen generieren.
Also nur für diejenigen, die Google mittels des genannten Conversion-Tracking auch noch mitteilen, was sie denn genau mit dem Adwords-Programm verdienen. Ausserdem können die per Action abgerechneten Anzeigen nicht auf Googles Suchergebnisseiten geschaltet werden sondern nur im Adsense-Werbenetzwerk.

– Ein Schelm, wer böses dabei denkt….

Markus Tjoa

21.Juni 2007

Was (Virales) Marketing erfolgreich macht

Sex sells! Die Internetadresse www.sex.com, erzählte mir ein Internetexperte, der sich mit Suchmaschinenmarketing und Suchmaschinenoptimierung beschäftigt, sei viele Millionen wert. Was mich erstmal verwundert hat, dürfte aber kaum noch eine Überraschung wert sein. Sigmund Freud, der uns vieles über Triebhaftigkeit gelehrt hat, würde sich, angesichts der Nacktpräsenzen in den Medien und dem triebhaften Exhibitionismus in der Öffentlichkeit, bestätigt wissen. Nun, was hat das alles mit Marketing zu tun?

Marketingexperten überlegen, wie sie unsere Aufmerksamkeit finden. Sie ist der erste Schlüssel zum Erfolg (unser Geld!). Werbebotschaften, die uns jeden Tag erreichen, basieren auf dem Wissen großer Denker wie Freud, Jung, Adler, Schoppenhauer und anderer. Sie haben uns viel über den unbewussten Willen der Psysche und Instinkte erfahren lassen. Sie verraten uns die eigentlichen Geheimnisse, die hinter den Wirkunsweisen des modernen Marketings stecken.

Warum sind wir aufmerksam, wenn es um Tabus geht? Warum lachen wir, wenn jemanden ein Missgeschick widerfährt und die Oma die Treppe runterpurzelt? Wir lachen, obwohl es nicht zum lachen ist und wir tun Dinge, die wir eigentlich nicht tun wollen. Warum tun wir das?

Große Anteile unseres bewussten wie unbewussten Willens sind tabuisiert. Sie befinden sich hinter der sozialen Maske, die wir tragen, um uns in unserer Welt anzupassen und zurechtzufinden. Erfolgreiches Marketing versucht hinter diese Maske zu blicken, um den eigentlichen Willen mit Angeboten zu locken. So wird weiter geraucht, getrunken, ungesundes Zeug gefuttert, die Luft verpestet und vieles befriedigt, was dem gesunden Menschenverstand Kopfschmerzen bereitet.

Wer immer noch die Beziehung zum Thema Marketing sucht, dem kann ich vielleicht mit dem weiterhelfen, das ich hier zur allgemeinen Erheiterung und Erhellung der Zusammenhänge ausgesucht habe. Es geht auch hier um Tabus (aber nicht um Sex, sorry!). Dieses für Viral Marketing wurde mir mit freundlicher Genehmigung von Peter van Helm, einem Freund und großartigem Künstler in Amsterdam überlassen. Er hat es im Auftrag von Friends of the Earth entwickelt und mich gebeten, es auch in zu präsentieren. Vielen Dank Peter!

Viel Spaß!


Ralf Hartmann

21.Juni 2007

Wer darf was?

Seit ich gestern im Spiegel den kritischen Beitrag zum
Einstieg der ARD ins digital Fernsehen gelesen habe, beschäftigt mich die
Frage: Was fällt eigentlich unter die Grundversorgung, welche der
öffentlich-rechtliche Rundfunk leisten soll?

Private Sender und Zeitschriften wittern beim geplanten
Einstieg der ARD ins digitale Fernsehen Wettbewerbsverzerrung, zu Recht?

ARD dagegen findet, dass auch sie mit der Zeit gehen
müssen um junge Zuschauer neu zu gewinnen oder zu halten, wie genau sie
vorgehen wollen, konnte man gestern in unserem Blog lesen.

Doch was springt für den Verbraucher heraus? Die Tagesschau
meldet, dass bereits ab Mitte Juli Tagesschau-Sendungen via Handy abgerufen
werden können und das fast umsonst, wenn man die Rundfunkgebüren und die
Verbindungskosten außen vor lässt.

Jetzt bleibt abzuwarten, wie es mit der Medienlandschaft
weiter geht? Ob sich die Trennung zwischen Rundfunk und Print immer weiter auflöst
und wie lange sich dann die Rundfunkgebühren noch aufrecht erhalten lassen?

Anne Köster

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