20.Juni 2007

Ich glotz TV

Wer von der ARD-Tagesschau nicht genug bekommen kann: Ab Mitte Juli kann die Tagesschau in einer 100-Sekunden-Ausgabe, die stündlich aktualisiert wird, auf dem angesehen werden. Wie bei Focus online zu lesen ist, solle das Angebot zunächst von Montag bis Freitag von acht bis 21 Uhr zur Verfügung stehen und später ausgeweitet werden. Nach Angaben der ARD haben Vodafone und T-Mobile schon Interesse signalisiert, den Dienst übertragen zu wollen.

Das Angebot ist Teil der neuen digitalen Strategie der ARD. Entsprechend einem Papier, welches die Intendanten der ARD in Saarbrücken verabschiedeten, reiche „die Palette von HDTV und Handy-TV über ein Audio- und Videoportal bis hin zu digitalen Zusatzangeboten im Hörfunk. Die ARD wolle ihrem Publikum großen Mehrwert ohne erheblichen Mehraufwand bieten.” Mit dem Angebot wolle sich die ARD „auf ein neues, flüchtiges Publikum einstellen.“

Nicole Gryzewski

19.Juni 2007

Wo der Elch mit dem Stachelschwein angelt

Von kuriosen Gesetzen bleiben wir in Deutschland bislang weitestgehend verschont. Doch wussten Sie, dass es in Alabama Männern verboten ist, einen falschen Schnurrbart zu tragen, wenn dieser Kirchenbesucher zum Lachen verleiten könnte. In Arkansas darf ein Ehemann nach einem Gesetz seine Frau schlagen, allerdings nicht öfter als einmal im Monat.

ElchUnglaublich, meinen Sie? So ist es Männern in Miami verboten, sich in der Öffentlichkeit in einem Morgenmantel ohne Gürtel sehen zu lassen. In Idaho verstößt gegen das Gesetz, wer seiner Angebeteten eine Pralinenschachtel überreicht, die weniger als 50 Pfund wiegt. Noch schärfer geht es in Ottumwa (Iowa) zu. Hier ist es jeder männlichen Person untersagt, innerhalb der Stadtgrenzen einer ihnen unbekannten Frau zuzuwinken. Der selbsternannte Partykönig Michael Ammer stünde hier wohl vor einem ernsten Problem.

Sie glauben, es kann nicht schlimmer kommen? Fehlanzeige: In NYC ist es Männern verboten, Frauen hinterherzuschauen. Wer gegen dieses Gesetz verstößt, wird gezwungen, Scheuklappen für Pferde zu tragen, wann immer er auch spazieren geht. Weiterhin muß er eine Strafe von 25$ entrichten.

Was wohl Wolfgang Thierse dazu sagen würde? In dem Städtchen Brainerd in Minnesota wird es allen Männern gesetzlich abverlangt, sich einen Bart wachsen zu lassen. Kein verheirateter Mann darf in Virginia an einem Sonntag fliegen. Schlecht für Horst Seehofer.

In Los Angeles darf jeder Mann seine Frau mit einem Lederriemen schlagen, vorausgesetzt, der Riemen ist nicht breiter als zwei Inches. Benutzt er einen breiteren Riemen, bedarf es der vorherigen Erlaubnis seiner Ehefrau. Gar obszön: In Florida ist es verboten, mit einem Stachelschwein sexuell zu verkehren. Zuguterletzt: In Idaho ist es verboten, auf einem Kamel sitzend zu angeln.

André Puchta

19.Juni 2007

How old do you think I am?

Auf The Age Project kann man sein Photo hochladen und dann die Besucher der Seite schätzen lassen, wie alt man ist. Im Gegenzug kann man auch selbst das Alter der User auf den Photos schätzen. Außerdem darf man brav angeben, was man denn schon so gelernt hat im Leben (das hätten sie sich allerdings sparen können).

Ageproject

Quelle: The Age Project

Na wer traut sich?

Susanne Porr

via Ehrensenf, in Würdigung von Katrin Bauerfeind, die sich heute leider von Ehrensenf verabschiedet hat

18.Juni 2007

YouTube spricht jetzt auch deutsch

Nach MySpace und startet nun also auch YouTube mit einem eropäischen Ableger in der jeweiligen Landessprache. Doch was bedeutet das für die bestehenden Portale? Und: Ist der deutsche Markt groß genug für ein “weiteres” Videoportal? Wir haben mal bei nachgefragt. Das erste echte Portal ist in 18 Landessprachen verfügbar und bekannt dafür, dass es seine User kräftig an seinen Werbeeinnahmen beteiligt.

Hier die Antwort von Holger Ehlis, CEO von Spymac:

“Dass nun mit nationalen Sites in den einzelnen europäischen Ländern startet, ist ein unvermeidbarer Schritt für . Der Konkurrenzdruck von Firmen, die von Anfang an international angelegt waren, ist enorm groß. So ist Spymac (Launch im Januar 2007) gleich zu Beginn in 18 Sprachen gestartet, um den Usern rund um die Welt Zugriff auf weltweite Inhalte zu ermöglichen, und trotzdem auf die lokalen Bedürfnisse der User einzugehen.

Durch die verzögerte Einführung haben konkurrierende Videoportale in der jeweiligen Landessprache (wie z.B. ) bereits einen enormen Zulauf erfahren. Insofern wird es für YouTube nicht ganz leicht werden, in Deutschland Fuss zu fassen.
Entscheidend ist nun, was YouTube seinen Usern für Inhalte bietet. User generated Videos alleine reicht nicht mehr. Viele der Portale gehen Kooperationen mit Medienunternehmen ein. Ganz klar ist: Im Vorteil sind Web 2.0-Sites, die von Anfang an mehr anbieten als nur Videos”.

So bietet Spymac z.B. neben Videos auch Audiodateien und Fotos und hat damit seit Januar bereits über eine Million User gewinnen können. Mehr dazu unter www.spymac.com.

Nina Bock

15.Juni 2007

Roger Cicero stiftet Schild für den Frieden – GlobalCom live dabei!

Von New York nach Rio de Janeiro, von Beverly Hills nach Sydney – im europäischen Friedensprojekt “Signs of Fame” ist das jeweils nur ein Katzensprung. Hier stehen Städteschilder aus aller Welt einträchtig nebeneinander.

Cicero_privat_andre_susanne_bersi_2In diese illustre Gesellschaft reiht sich nun auch Swing-Sänger Roger Cicero ein. “Ich bin vom Projekt überzeugt”, so der deutsche Teilnehmer am Eurovision Song Contest 2007. Mit dem Fernwehpark wollen die Initiatoren ein klares Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus setzen. Die Schilder aus aller Welt fordern die Menschen – egal welcher Hautfarbe, Religion oder politischer Weltanschauung – dazu auf, friedlich miteinander zu leben.

Stellvertretend für die Grundaussage des Projekts steht dabei die in vorderster Schilderfront angebrachte “Welt” mit dem Slogan “Give peace a chance”.

Swing-Sänger Roger Cicero übergab auf dem Tollwood Festival in Olympiapark München sein persönliches Friedensschild für den Fernwehpark an Vize-Vorsitzenden André Puchta und Susanne Porr von GlobalCom PR-Network GmbH.

Susanne_roger Auf den “Signs of Fame” grüßen mehr als 200 Persönlichkeiten aus Politik, Unterhaltung und Sport und unterstützen mit ihrem guten Namen die völkerverbindende Idee des Projekts. Dabei sind unter anderen Denzel Washington, Altbundeskanzler Gerhard Schröder, Thomas Gottschalk, Boris Becker, Maximilian Schell, Johnny Cash, Reinhold Messner, Sarah Connor, André Rieu, Frank Elstner sowie Vitali und Wladimir Klitschko.

Weltweit gibt es nur zwei Parks dieser Art, in Europa ist das Hofer Projekt einzigartig. GlobalCom hat sich diesem wichtigen Thema verschrieben & begleitet das europäische Friedensprojekt mit . www.fernweh-park.de

Susanne Porr & André Puchta

13.Juni 2007

Holdes Kleinod bitte bleib, sonst wird mir ganz blümerant!

Vielerorts wird berichtet – da, da oder auch da – dass Wörter der deutschen Sprache vom Aussterben bedroht sind. Eine Jury bestehend aus Germanisten, Autoren und Journalisten rief zum Wettbewerb “Das bedrohte Wort” aus und hat nun die top 10 der schönsten bedrohten Wörter bekanntgegeben. Hier die Liste:

1. Kleinod
2. blümerant
3. Dreikäsehoch
4. Labsal
5. bauchpinseln
6. Augenstern
7. fernmündlich
8. Lichtspielhaus
9. hold
10. Schlüpfer

Überraschend: Lichtspielhaus, bauchpinseln und Dreikäsehoch – vom Aussterben bedroht?

Susanne Porr

13.Juni 2007

Mitarbeiter klauen gern

Die Marktforscher von Check Point Software gaben am Montag die Ergebnisse einer Studie bekannt, wonach im Schnitt etwa die Hälfte aller Angestellten gerne mal von ihrem Arbeitsplatz etwas mitgehen lassen. Vor allem Daten, die für den nächsten Job von Nutzen sein könnten, seien sehr begehrt.
Nach Auskunft von -Profis kommen 85 Prozent aller Mitarbeiter leicht an solches Material und tragen es auf ihren USB-Sticks nach Hause.

Susanne Porr

13.Juni 2007

Besser suchen im Web

“Doppelt gesucht ist besser”, sagt sich so mancher Internetnutzer und befragt lieber noch eine zweite Suchmaschine. Nach vielen Unkenrufen zum Quasi-Monopol von steigt die Zahl der , die von Surfern genutzt laut Jupiter Research wieder an.

Searchboth_2 Statt nacheinander mehrere Suchen durchzuführen bietet www.SearchBoth.com eine parallele Suche auf Google und Yahoo an. Hinter dem neuen Portal steht eine Tochtergesellschaft der Yellow Pages.

Kritischen Stimmen hatten in letzter Zeit immer häufiger über die wachsenden Macht der führenden Suchmaschinen berichtet. Besonders im Internetvertrieb sind Suchmaschinenoptimierung und Investitionen in Werbekampagnen bei den führenden Rechercheportalen fast wichtiger geworden als das Angebot selbst. Darüber hinaus fragt sich so mancher, wie unabhängig die Suchergebnisse wirklich sind, wenn die Suchmaschinen-Betreiber selbst auch Produkte und Services anbieten, die mit der Konkurrenz um die Spitzenplätze der Trefferlisten kämpfen.

Jupiter geht jedenfalls davon aus, dass sich der Trend zur Diversifizierung in Zukunft fortsetzen wird.

Wibke Sonderkamp

08.Juni 2007

Kompaktseminar „Die erfolgreiche PR-Meldung“

Wie wird eine Pressemeldung zur Titelgeschichte statt im Papierkorb des Journalisten zu landen?

Antworten auf diese Frage und Tipps für den -Alltag liefert die Seminarreihe „Die erfolgreiche -Meldung“ der Textakademie in Zusammenarbeit mit -Network.

Am 21. Juni ab 18:00 Uhr findet das nächste PR-Kompaktseminar in Düsseldorf statt. Weitere Termine gibt es am 09. und 23. Oktober in München und Frankfurt.

„Bereits das erste Seminar in München war ein voller Erfolg“, erklärt Claudia Bayerl, Geschäftsleitung Textakademie. „Besonders die praxisnahe Ausrichtung begeisterte. So kann das Erlernte gleich im Arbeitsalltag eingesetzt werden. “

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Auf Bewertungsbögen zum Seminar gaben die Teilnehmer durchgehend Bestnoten für die Dozentin Wibke Sonderkamp von (Foto) und die Aufbereitung des Themas: sehr praxis-bezogen, in Kürze das Wesentliche dargestellt, interessant aufbereitet und kompetent vermittelt, so beurteilten die Teilnehmer den Kompaktkurs.

„Ich habe in den drei Stunden mehr für die Praxis gelernt als auf dem PR-Tagesseminar, das ich bei einem anderen Veranstalter besucht habe“, resümiert ein Seminarteilnehmer.

Anmeldung: bei der Textakademie 0821/41 90 360 oder direkt über http://www.textakademie.de

30.Mai 2007

GlobalCom PR-Network engagiert sich für die Anti-HIV-Kampagne “ego” des Regenbogen e.V.

München / Berlin, 05. Juni 2007 – Unter dem Motto „Ich bin für mich verantwortlich. Ich will leben. Ich schütze mich“ übernimmt die Münchner -Agentur GmbH die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der neuen deutschlandweiten Kampagne „ego“, welche die Auseinandersetzung mit dem Thema HIV aktiv vorantreibt.

070605_4 In Anwesenheit zahlreicher TV-, Hörfunk- und Printmedien wurde „ego“ im Rahmen der Auftakt-Pressekonferenz am 5. Juni 2007 im Best Western Hotel President in Berlin erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. TV-Moderatorin Ines Krüger informierte über die Inhalte, Partner und konkreten Vorhaben des Aktionsbündnisses. Vorgestellt wurde auch die Marke, welche der Kampagne zugrunde liegt.

Allen voran steht ein Zeichen, das nicht offensichtlich auf das Thema AIDS verweist. Ein Symbol, das nicht wertet. Ein Signet, mit dem sich die Zielgruppe identifiziert. Eine Marke, die Hippness ausstrahlt und Lifestyle suggeriert. Eine Marke mit dem Namen „ego“.

ego heißt „Ich“. ego bedeutet Selbstbewusstsein, Selbstachtung, Selbstbild und Selbstsinn. ego ist Kampfansage an die Ignoranz und Kondommüdigkeit. ego ist Widerspruch, Unangepasstheit und Provokation. ego steht für Lebensqualität, Hoffnung, Motivation und Initiative. ego ist eine Community. Wir sind ego.

070605_5 Die PR-Kampagne soll auf die ehrenamtliche Arbeit des Regenbogen e.V. aufmerksam machen, der sich zum Ziel gesetzt hat, das Wissen um die Gefahren in den Köpfen junger Menschen zu verankern.

Die von der Kirchhoff Consult AG in Hamburg entwickelte und grafisch umgesetzte neue Kampagne ruft junge Menschen im Alter von 14 bis 25 Jahren verstärkt zur Prävention auf. Begleitet wird die Print-Kampagne mit hohem Wiedererkennungswert durch TV-Spots und eine Online-Kampagne, welche junge Leute durch Aktionen gezielt mit dem wichtigen Thema konfrontiert.

Namhafte Prominente aus den Bereichen Showbusiness, Sport und Politik unterstützen die Kampagne und werden sie nach dem offiziellen Launch als lokale Paten in zahlreichen Schulen im gesamten Bundesgebiet begleiten.

070605_1 Durch die Kampagne wird das Thema HIV aus der Nische der theoretischen Gesundheitsvorsorge geholt und mit einer Lifestyle-Marke nach dem Vorbild von Red Label in Amerika oder Tickled Pink in Großbritannien ergänzt. Der Fokus liegt dabei nicht auf der Verbreitung von Angst. Statt dessen wird die Zielgruppe durch die Identifikation mit der Marke und den beteiligten Prominenten angesprochen.

Mit der Veröffentlichung dieser Meldung unterstützen auch Sie die Arbeit des Regenbogen e.V. Bildmaterial sowie weitere Informationen finden Sie unter: www.wirsindego.de

André Puchta / Franziska Schmid

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