25.Mai 2007

Award für die Bloggerinnen im Lande

Blogine_logoZufällig bin ich gerade auf
den „Bondea Tagebuch“ gestoßen. Auf dem Blog wird die BLOGine 2007
gesucht. Kurzer Erklärung Eva Hinte will mit diesem Award die Bloggerinnen im
Lande sichtbar machen und das ist ihr auf jeden Fall gelungen. Rund 130 Blogs von
Frauen sind nominiert. Der Zwischenstand des Votings, welches noch bis zum 28.Mai
läuft, zeigt Lanu, vor Daily Me, Pappalatur, Das Nuf Advanced, Her Life und vielen
anderen. Mal sehen, ob das Ergebnis bis zur Krönung der Siegerin noch umgedreht
wird. Abstimmen kann jeder direkt auf den nominierten Blogs.

Anne Köster

11.Mai 2007

Die Nominierungen stehen fest

Grimme Institut verleiht Online Award am 20.Juni in Köln

Die Nominierungskommission hat die Nominierten für die Grimme Online Awards in diesem Jahr bekannt gegeben. Zwar müssen wir noch bis zum 20.Juni warten um sehen zu können,
wer die strahlenden Gewinner sind. Aber schon an den Nominierungen ist die
Ausprägungen des deutlich zu erkennen.

GrimmeawardDrei Kategorien umfasst der seit 2001 vergebenen Online
Award. Die Kategorien sind Information, Wissen und Bildung und Kultur und
Unterhaltung.

Außerdem wird ein Pubilkumspreis verliehen. Also gucken Sie
sich doch mal die verschiedenen Vorschläge für den Grimme Online Award an und
wählen Sie Ihren eigenen Favorieten! Die weiteren Ehrungen übernimmt die Jury,
welche aus Journalisten, Medienwissenschaftlern, -Experten und
Fachleuten aus Kultur und Bildung besteht. Die Bewertung wird nach den Aspekten
Inhalt, Funktionalität und Gestaltung vorgenommen. Aber nun zu den Nominierten.

Um keinen zu vergessen eine kurze Aufzählung:

Kategorie Information: Abgeordnetenwatch, Fudder, Logo!, NPD-Blog, Stefan Niggemeier – Blog, Zuender

Kategorie Wissen und Bildung: Almenrausch und Bauernsterben,
Die Zeit: Video, hausgemacht.tv, Last Exit Flucht, migration-audio-archiv, USA
Erklärt
, Weihnachten global

Kategorie Kultur und Unterhaltung: Designklicks, Die Zeit:
Ö
, Nach 100 Jahren, Polylog, Spoonfork, Watsch Berlin, Last.fm

Ich muss sagen, dass die vorgeschlagenen Seiten alle einen
sehr interessanten und ansprechenden Einblick in die verschiedenen Themen
bieten und ich sehr gespannt bin wie die Jury und natürlich das Publikum sich
entscheiden wird.

Anne Köster

09.Mai 2007

Whitepaper zu Video im Web

Die Designagentur 3st kommunikation hat ein Whitepaper “ im Web” herausgegeben, das eine Übersicht zu neuen Technologien bietet und Tipps für bessere Videos im Web gibt.

Die Conclusio von Gerrit van Aaken:
Die herkömmliche Webvideo-Troika (Windows Media, RealPlayer und QuickTime) hat ausgedient und wird einer neuen, modernen und vor allem pragmatischen Troika weichen: Flash-Video, MPEG-4 und Podcasting sind die drei Kerntechnologien, mit denen man heute Videos im Netz veröffentlicht. Jede dieser drei Technologien gibt Antwort auf eine spezifische Anforderung für moderne Webvideos: Unkomplizierte Wiedergabe im Browser, Kompatibilität zu Offline- und Hardware-Playern und nicht zuletzt Abonnierbarkeit von Videos, die als Serie angelegt sind.

Hier der Link zum Whitepaper

via Digitaler Film

Susanne Porr

03.Mai 2007

Tag der Pressefreiheit

Auf allen Kontinenten werden Medien zensiert oder verboten, Journalisten und Journalistinnen an ihrer Arbeit gehindert oder sogar willkürlich inhaftiert, schikaniert, bedroht, attackiert oder ermordet. Heute am internationalen Tag der Pressefreiheit sind 125 Journalisten, 4 Medien-Assistenten und 67 Online-Dissidenten inhaftiert. Seit dem 1.Januar 2007 wurden 24 Journalisten und 5 Medien-Assistenten getötet.

Zeitung_2Nun will ich mir ein paar Gedanken dazu machen, wie dieser Tag entstanden ist? Wofür er steht? Und was er bewirken soll?

1993 hat die UN-Generalversammlung auf Vorschlag von UNESCO den internationalen Tag der Pressefreiheit ausgerufen. Dieser soll durch sein Datum, 3.Mai, an die „Erklärung von Windhoek“ erinnern, welche die unabhängige und pluralistische Presse in Namibia garantiert.

Viele vergessen, dass immer wieder Journalisten ihr Leben aufs Spiel setzen um über Machtmissbrauch, Korruption oder Drogenhandel zu berichten. Genau daran soll der heutige Tag weltweit erinnern. Nicht überall ist es den Menschen, trotz , möglich über die aktuelle und wichtige Dinge zu bloggen oder sie zu veröffentlichen. Immer wieder wird das Informations- und Freiheitsrecht verletzt um Informationen nicht an die Öffentlichkeit gelangen zu lassen. Darum soll der 3.Mai dazu aufrufen, dass Journalisten überall auf der Welt das Recht haben müssen, frei und ohne Angst zu berichten.

Auch die Organisation „Reporter ohne Grenzen“ versucht besonders heute auf die Einschränkung der Medien- und Meinungsfreiheit aufmerksam zu machen. Sie veröffentlichen die Liste der „größten Feinde der Pressefreiheit“. Zusätzlich erscheint das aktuelle Band „Traum und Trauma“ aus der Serie „Fotos für die Pressefreiheit“. Die UNESCO veranstaltet heute eine Konferenz zum Thema „Pressefreiheit und Sicherheit von Journalisten“ und verleiht den UNESCO/Guillermo Cano Preis für Pressefreiheit.

Viele weitere Aktionen rund um den heutigen Tag sollen zeigen, wie wichtig die Pressefreiheit für uns alle ist und dass wir immer wieder dafür sorgen müssen, dass sie nicht verletzt wird. Denn mit jeder Verletzung der Pressefreiheit wird auch die Demokratie angegriffen.

Anne Köster

03.Mai 2007

Sicherheitsrisiken des Web 2.0

Max Bold, Redakteur beim Fachmagazin Internet Professionell, über Sicherheitsrisiken des – Interaktivität und einfache Benutzerführung haben eben auch ihre Schattenseiten:


via Internet Pro Weblog

Susanne Porr

30.April 2007

Digital Identity Mapping

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Unsere digitale Identität – eine gut gemachte Übersicht über -Anwendungen von Fred Cavazza.

via Moderne Unternehmenskommunikation

Susanne Porr


24.April 2007

Aufmerksamkeit statt Geld – Musik-Downloads ohne Kosten?

Music_2Peer-2-Peer-Netzwerke auf denen User CDs und einzelne Musiktitel austauschen, haben sich in den vergangenen Jahren zum Alptraum der Musikindustrie entwickelt. Nach zahllosen Klagen und Prozessen bieten viele Pioniere der File-Sharing-Plattformen mittlerweile Downloads gegen Bezahlung.

New York Times und Herald Tribune berichten heute über eine neue Variante, die legale Downloads ohne Bezahlung verspricht.

Mehrere Portale wollen kostenlose Downloads in Kombination mit Werbe-Spots anbieten. Zu den Plattformen zählen SpiralFrog und Ruckus, die freie Downloads für Collge-Studenten bereitstellen und die in Australien gegründete Qtrax. Das Portal will ab September mit dem neuen Konzept starten und hat bereits Verträge mit vielen großen Musik-Lables abgeschlossen. Die Vereinbarungen sehen zunächst ein Revenue-Sharing bei Abruf der Songs und den damit verbundenen Werbeeinnahmen vor und später festen Zahlungen per Song an die Lables.

Bleibt abzuwarten wieviel Reklame man per Lied ertragen muss.

Wibke Sonderkamp

19.April 2007

Interkulturelle Unterschiede im Web 2.0

Kurz nachdem ich in meinem letzten Blog-Eintrag gefragt
habe, inwieweit interkulturelle Unterschiede im Rahmen des Web 2.0 existieren,
bin ich neulich auf zwei interessante Studien gekommen, die sich genau mit
diesem Thema beschäftigen.

Spymac hat am 16. April eine Pressemeldung zu einer vor
kurzem durchgeführten Studie veröffentlicht. Die Mitarbeiter bei
verfolgen regelmäßig, welche Features auf ihrer Webseite in unterschiedlichen
Ländern beliebt sind, und haben dabei interessante regionale Vorlieben
entdeckt. Laut der Studie stehen zum Beispiel Süd-Koreaner am meisten auf
Videochat, Kanadier auf „brandneue Filme“ und „coole Songs“ und Deutsche und
Engländer am meisten auf „selbstproduzierten -Content“.

Vor einigen Tagen bin ich auf die „NetObserver Studie“ gestoßen, die zum Ziel hatte, das Onlineverhalten der
Internetuser in , , , und UK zu untersuchen. Bei dieser Studie wurde zum Beispiel festgestellt, dass junge
Briten überdurchschnittlich viel Radio übers hören, Franzosen „die
eifrigsten “ Europas sind und Deutsche besonders auf Online-Spiele stehen.

Trotz meines MA-Studiums der „Interkulturellen
Kommunikation
“ wage ich nicht zu sagen, dass diese
Ergebnisse Merkmale der nationalen Kulturen dieser Länder widerspiegeln bzw.
auf sie zurückzuführen sind. Ob die französische Vorliebe für Blogging etwas mit
der literarischen Geschichte Frankreichs und Autoren wie Proust und Zola zu tun
hat, weiß ich nicht (hätte Sartre ein Blog geschrieben, wenn er Zugang zu Web
2.0 gehabt hätte?). Eben so wenig weiß ich, ob die Tatsache, dass Deutsche auf
Spielen stehen, ein Grund dafür sein könnte, warum sie immer so erfolgreich
gegen uns beim Elfmeterschießen sind.

Ich interessiere mich aber
sehr für diese Ergebnisse und glaube, dass sie für -Abteilungen von
besonderem Interesse sein sollten. Wenn eine Firma bzw. Webseite international
erfolgreich sein will, muss sie nach wie vor diese immer noch bestehenden
Unterschiede berücksichtigen. Lokales Wissen sollte nicht unterschätzt und die
Wichtigkeit interkultureller Unterschiede niemals heruntergespielt werden.

James Patching

18.April 2007

PC Professionell und Internet Professionell werden eingestellt

Die im Mai erscheinenden sechsten Ausgaben werden die letzten der PC Professionell und Internet Professionell sein.

Die Beteiligungsgesellschaft 3i schließt die VNU Business Medien in München. 3i hatte die in sieben europäischen Ländern vertretene VNU-Verlagsgruppe BME (Business Media Europe) im Februar 2007 von Private Equity-Konsortium Valcon übernommen. Von Anfang an machte das Unternehmen klar, dass es für die deutschen Publikationen nur zwei Optionen gab – Verkauf oder Schließung. Und da es angeblich keine Käuferangebote gab, wird der Verlag zum 30. Juni 2007 geschlossen.

Mehr unter testticker.de: “Aus für PC Professionell und Internet Professionell

Susanne Porr

13.April 2007

Besucher, bitte lies das.

Wir sind ja alle so beschäftigt und gestresst. Da kommt es uns natürlich entgegen, wenn Computer und uns so manche Arbeit abnehmen:
- das automatische Ausfüllen von Formularfeldern – praktisch!
- Erstellen von Serienbriefen – praktisch!
- Spracherkennung – praktisch!

Dann gibt es noch die vorfomulierten Emails, beispielsweise für eine Xing-Einladung. Aber: sind diese denn wirklich nötig? Schaffen wir es nicht, ein paar Wörter in die Tastatur zu hacken, wenn wir jemanden z.B. auf ein Portal hinweisen wollen?
Ein Beispiel:
Vor kurzem habe ich das Portal FamilyOne entdeckt, auf dem man seinen virtuellen Familienstammbaum anlegen kann. Die Idee, mit seinen Familienmitgliedern gemeinsam am Stammbaum zu frickeln, fand ich sehr schön, also habe ich einige meiner Lieben gleich eingeladen, ohne zu wissen, was für eine Email da rausgeschickt wird:

Betreff: Stephan, bitte hilf mir bei unserem Familienbaum!

Lieber Stephan,
ich habe Dich zu unserem Familienbaum bei FamilyOne hinzugefügt. Diese Webseite hilft uns, den Stammbaum unserer Familie gemeinsam zu pflegen und miteinander in Kontakt zu bleiben.
(…)
Viele Grüße
Susanne Porr

Um künftig keine weiteren Emails von FamilyOne zu erhalten, klicken Sie bitte auf folgenden Link: http://www.familyone.de/login.

Von meinem lieben Schwager kam dann auch gleich die passende Antwort-Email:

Betreff: Susanne, bitte schreibe mir Emails.

Liebe Susanne,
heute habe ich mich über das schöne Email von Dir gefreut. Die Seite ist ganz toll. Ich bin gleich dahingesurft. Viele andere Leute waren auch schon da. Es ist eine ganz tolle Seite. Die verschickt auch ganz persönliche Emails. Das ist toll.
Mit freundlichen Grüßen
Stephan Günther.

Um künftig keine weiteren Emails von Stephan Günther zu erhalten, klicken Sie bitte auf folgenden Link: http://www.nomoreemailsfromstephangünther.de.

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