11.April 2007

Fast vergessen…

Gespannt habe ich auf die Ergebnisse des New Media Awards
gewartet und dann doch fast vergessen sie zu bloggen.

Der Preisträger in der Kategorie „online“ ist die Kampagne „Der
Fall „Ron Hammer“ – Heldengeburt im “ von CROSSMEDIA. Jaja, wer erinnert
sich nicht an den spektakulären Motorstunt.

Weiter geht’s mit dem Gewinner des „Sonderpreis Effizienz“. Hier
gewann die Kampagne „o2 FreeSIM“, welche von mediascale / nfq für o2 erstellt
wurde.

Bei der Kategorie „young creation“ ist die Kampagne „Mach’s
einfach!“ für den Internetanbieter congster erfolgreich.

Und zu letzt noch der Publikumspreis „people“. Hierbei ging
das SMS-Saal-Voting an Katrin Bauerfeind, die -TV-Moderatorin von
ehrensenf.

Die Plätze zwei und drei gibt es hier.

Anne Köster

10.April 2007

Eine Weltkultur im Internet?

Als „Interculturalist“ interessiere mich besonders dafür, welchen Einfluss das und nicht zuletzt Web 2.0 auf die Kultur hat. Der Begriff „Kultur“ ist nicht besonders leicht zu erklären, vor allem nicht im Rahmen eines -Eintrags, aber beschränken wir uns hier auf den Bereich der Unterhaltung oder „Entertainment“.

Mit der neuen Technologie sind viel mehr Leute in der Lage, selbst etwas im Web zu veröffentlichen, seien es Bilder, Filme, Geschichten, Artikel, und somit zu unserem Entertainment beizutragen. Und da viele Webseiten, die kreative Plattformen anbieten (z.B. Spymac und Youtube), international agieren, muss man sich fragen, ob wir heutzutage lieber von einer Weltkultur reden sollten, zumindest was unsere Unterhaltung angeht. Schauen deutsche Teenager heutzutage die gleichen Inhalte wie die in China oder Japan? Bestehen noch interkulturelle Unterschiede? Werden sie noch in 20 oder 50 Jahren bestehen?

Für all diejenigen, die sich nach den guten alten Zeiten sehnen, als Kulturen stark voneinander getrennt waren, kann ich bestätigen, dass diese Unterschiede immer noch zu finden sind, sogar im Rahmen des Web 2.0.

Mein Lieblingsbeispiel hierfür ist die Webseite Newsbiscuit. Im September 2006 gegründet mit dem Ziel, “to create a new outlet for British humour on the internet”, veröffentlicht diese Webseite jeden Tag einen satirischen Artikel auf eine ganz britische Art, und jeder hat die Möglichkeit einen solchen Artikel abzugeben, und zwar in der Hoffnung, dass er veröffentlicht wird.

Ich habe deutsche Freunde, die fließend Englisch können und lange Zeit in England waren, auf diese Webseite hingewiesen, aber sie finden die Artikel selten lustig. Der Grund? Der Verfasser geht von einem bestimmten Wissen der Leserschaft aus, das sich auf sogenannte „kulturelle Artefakte“ wie Geschichten, Lieder, Institutionen und nicht zuletzt Feinheiten der englischen Sprache und die britischen Vorliebe für „Puns“ bezieht.

Somit überlebt zumindest ein Teil einer Kultur. Ich bin davon überzeugt, dass auch viele deutsche (und nicht zuletzt bayerische) Webseiten im Netz zu finden sind, die die Feinheiten dieser Kulturen aufzeigen, und für Ausländer (bzw. Zuagroaste) so wie mich unverständlich sind. Ich bin auf Ihre Beispiele gespannt!

James Patching

03.April 2007

GlobalCom wächst weiter

Jamesblog_3Nicht nur unser Netzwerk wird immer internationaler, jetzt bekommt auch das -Team Verstärkung aus England.

James Patching unterstützt das Team der deutschen Niederlassung seit dem 2. April. Der gebürtige Engländer ist bereits seit seinem englischen Studienabschluss 2002 in Deutschland und beendete seinen Master-Studiengang in interkultureller und Kooperation an der Fachhochschule München Ende 2006.

Willkommen an Bord!

03.April 2007

Horizont: Tage der offenen Tür

Horizont.net stellt nun all seine Inhalte wieder kostenlos zur Verfügung. Sehr gut!

via Werbeblogger

Susanne Porr

03.April 2007

ZoneAlarm 7 und das Outlook-Problem

Logo_za_2
Bei der Aktualisierung auf die neueste Version der Firewall ZoneAlarm gibt es derzeit ein Problem mit Outlook. Der integrierte Spamfilter von Mail Frontier führt dazu, dass Outlook nicht ordnungsgemäß gestartet wird. Hier ein einfacher Lösungsweg für die Zwischenzeit, bis das Bug behoben ist:

- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das ZoneAlarm-Icon in Ihrer rechten Task-Leiste
- Klicken Sie auf “Einstellungsseite von ZoneAlarm wiederherstellen
- In der Kategorie “Überblick”, klicken Sie auf den Reiter “Voreinsstellungen
- Deaktivieren Sie “ZoneAlarm beim Starten laden” und “ZoneAlarm-Client schützen
- Starten Sie Ihren Rechner neu (Vorsicht: ZoneAlarm läuft jetzt nicht!)
- Benennen Sie den Ordner C:\Programme\Zone Labs\ZoneAlarm\MailFrontier um in …\Oldmailfrontier
- Reaktivieren Sie nun ZoneAlarm (siehe Anfang)

Das Outlook-Problem ist damit behoben.

Susanne Porr

30.März 2007

Seltener Schnatterbär entdeckt?

April1Ob er, was in den meisten Jahren zutrifft, noch mitten in die Fastenzeit fällt, oder – was selten genug der Fall ist – , auf die von Frühlingsvorfreude geprägen Ostertage: Spaß muß sein am 1. April! Ein Aprilnarr muß gefunden werden. Familienmitglieder, Schüler, Lehrer, Freunde, Kollegen im Betrieb, die Leser der verschiedensten Zeitungen, die Rundfunkhörer, sie alle laufen an diesem Tag Gefahr, einem wohldurchdachten Scherz zum Opfer zu fallen, “in den April geschickt” zu werden.

Während bald auch auch bei GCPR die “-Scherzglocken” läuten und ein jeder versucht, den Gegenüber zu veräppeln, empfehlen wir an dieser Stelle das ultimative “Rundumsorglospaket für Aprilscherzsucher” mit den 100 besten Streichen (englischsprachig). Zwei Beispiele gefällig?

Die Polizei sichtet seltenen Schnatterbär: Über den News-Aktuell wurde verbreitet, dass man am Main einen äußerst seltenen Schnatterbär gesichtet habe. Man war richtig fleißig – eine lange Geschichte über Herkunft und Bedrohung des Schnatterbären macht die Meldung zu einem echten Roman.

Röntgenblick für Digitalkameras: Die Funktion “L-Shot” soll in der nächsten Kamerageneration für den “besonderen Durchblick” sorgen. Ähnlich den Überwachungskameras am Flughafen könne man damit durch die Kleidung hindurch fotografieren. Sogar Testfotos eines Bikinigirls konnte man vorweisen – mit L-Shot war sie zwar grün, aber immerhin komplett nackt ;-)

Der Aprilscherz ist etwas ganz Individuelles. Es gibt nicht den einen Scherz. Um jemanden zum Narren zu machen, gibt es viele Möglichkeiten. Lassen Sie uns teilhaben an Ihren April-Erlebnissen? :-)

André Puchta

30.März 2007

Wie Knut die Werbewelt verzaubert

KnutSeine schneeweißen Tatzen verzaubern die ganze Welt. Deutschland ist im Knut-Rausch und die frechen, blanken Augen des Vierbeiners haben auch bei GCPR mächtig Eindruck hinterlassen. Unbestritten: Knut ist zum Knuddeln und lässt die Kassen klingeln. Während der Kleine weiter gedeiht und dem Berliner Zoo angesichts hoher Besucherzahlen schwindlig wird, tüfteln die Werbestrategen an innovativen -Konzepten, denn “Knut tut gut”.

Reißenden Absatz finden die Plüschtüre, T-Shirts und Sticker wie auch zahlreiche andere Artikel seit Tagen bei Fans aus dem In- und Ausland. So ließ sich der Berliner Zoo die Marke mittlerweile schützen. Wer möchte ihm nicht begegnen, dem kleinen Eisbären. Gibt es demnächst gar den ersten Knut-Fanclub? Wie sieht es eigentlich aus mit Knut-Suppe, Knut-Möbeln und apropos: IKEA feiert Knut seit Langem, frei nach dem Slogan “Weil dann wieder Platz für Neues ist.” Allzu wörtlich darf man dies nunmehr nicht nehmen. Auch “Knut fällt die Preise” bekommt hier eine ganz neue Bedeutung.

Die Schweden und Norweger begehen gar den St.-Knut-Tag als letzten Tag der Weihnachtszeit. Ohje, was kommt da noch auf uns zu. Und was meinen Sie?

André Puchta

29.März 2007

Urheberrecht und Videoplattformen – ein paar Fakten

Im Bemühen, Licht in das Gewirr um und Haftung der Videoplattformen zu bringen, hat tagesschau.de heute ein Interview mit dem Rechtsanwalt Till Kreutzer veröffentlicht. Herr Kreutzer ist ein auf Urheberrecht spezialisierter Jurist. Hier die Fakten:

- Videos auf den Seiten anzuschauen ist natürlich vollkommen unbedenklich
- Ein Download ist urheberrechtlich gesehen eine Verfielfältigung, daher verhält es sich mit heruntergeladenen Videos schon etwas anders. Solange die Filme aber nur privat verwendet werden ist dies gestattet
- Dabei macht es nach momentaner Rechtslage keinen Unterschied, ob es sich um Material eines Hobbyfilmers handelt oder um einen Spielfilm-Ausschnitt
- Wer dagegen ein Video hochlädt, für das er nicht die Rechte besitzt, macht sich natürlich strafbar und kann dafür belangt werden
- Das deutsche Strafrecht sieht für “Die Unerlaubte Verwertung von urheberrechtlich geschützten Werken gem. § 106 UrhG” eine dreijährige Freiheitsstrafe als Höchststrafe vor

Eine andere Frage ist die Haftung der Plattformen. Wird Viacom an seine Google-Millionen kommen? Derzeit ist die Rechtsprechung noch uneinheitlich. Doch nachdem diese Woche in Deutschland die Haftung für Foren-Betreiber gesetzlich geregelt wurde (Foren-Betreiber haften für Beiträge ab Kenntnis über diese) wird sich bald auch bezüglich der User-Generated-Content-Plattformen etwas tun.

Susanne Porr

28.März 2007

tickticktick….

…so das Geräusch der b. Uhr (ich will das Wort gar nicht ausschreiben), die Frauen, vornehmlich so um die 30, entweder verstärkt zu hören glauben oder gekonnt ignorieren. Doch letzteres fällt dann doch etwas schwer, wenn einem von der Süddeutschen diese Wohnungsangebote ins Email-Postfach flattern:

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Susanne Porr

26.März 2007

Burda steigt bei Videoportal Sevenload ein

…so titelte die Wirtschaftswoche gestern. Der Burda-Verlag hat über seine Venture-Tochter Burda Digital 20% an der Videoplattform erworben. Über den Preis hüllte man sich in Schweigen – laut Brancheninsidern soll es sich um einen hohen einstelligen Millionen-Euro-Betrag handeln.

Nach MyVideo (ProSieben/Sat1) und Clipfish (RTL) ist nun auch an einen großen Medienkonzern angeschlossen. Burda kann nun seine eigenen Marken wie Bunte, Focus, Freundin oder Cinema im ausbauen und neue Werbekonzepte, die Print und Online verbinden, ausprobieren. Für Burda also eine runde Sache.

Die große Frage ist nur, ob diese angeschlossenen Medienkonzerne den Videoplattformen und ihren Inhalten gut tun. Wenn Germany’s Next Topmodel, das perfekte Promi-Dinner & Konsorten gleich auf der Startseite entgegenschreien, bekommt der kreative User wirklich Lust, sein kunstvoll eigenproduziertes Video hochzuladen?

Susanne Porr

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