22.November 2006
Seit gestern ist dieses Blog live, auch wenn wir schon etwas länger daran und darin arbeiten.
Demnächst wird es sicher noch etwas mehr über die Grüdnung dieses Blogs geben. Bis dahin werden wir erstmal weiter schreiben über Kommunikation, unsere Märkte, unsere Kunden und alles
Interessante, das uns täglich im Web und bei der Arbeit begegnet.
Lars Basche
17.November 2006
Unser Leben wird immer schnelllebiger. Immer öfter werden wir bei Aufgaben unterbrochen. Hier muss noch jemand angerufen werden, da kommt die nächste SMS, die beantwortet werden muss und dann sollten wir auch noch unsere E-Mails abrufen…
Eine wissenschaftliche Studie am Londoner King’s College untersuchte die Leistungsfähigkeit von Empfängern hereinströmender E-Mails im Vergleich zu der Leistungsfähigkeit einer Kontrollgruppe, die unter Einfluss von Marihuana, die gleichen mittelschweren Aufgaben lösen soll.
Überraschend ist das Ergebnis: Die Kiffer lösten die Aufgaben besser, als ihre durch E-Mails abgelenkten Kollegen. Aber beide Gruppen schnitten im Gegensatz zu den Nüchternen ohne E-Mails dramatisch schlechter ab.
Die Zeit schreibt in ihrem Artikel, dies sei eine logische Folge der Vernetzung durch Internet und Mobilfunk. Der PR-Blogger Klaus Eck fragt seine Leser: “Lassen Sie sich nicht auch von den hereinströmenden E-Mails ablenken?”
Ich kann dazu nur sagen, ich denke schon, dass man sich von der ein oder anderen E-Mail ablenken lässt. Aber wie soll man arbeiten, ohne E-Mails mit wichtigen Informationen, SMS oder Anrufe anzunehmen und zu beantworten? Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Kunde es gut fände, wenn ich erst meine begonnene Arbeit zuende mache, bevor ich seine wichtige E-Mail lese.
Anne Köster
17.November 2006
Viel konnte man bereits lesen und sehen über den kürzlich zu Ende gegangenen Wahlkampf in den USA und den Einfluss, den Blogs und Online-Videos auf die Meinungsbildung hatten.
Einen weiteren interessanten Aspekt hat jetzt der Vater des Präsidenten George W. Bush beigetragen. Er gibt den Bloggern “and all these kind of things” die Schuld an dem vergifteten politischen Klima in den USA.
Ich denke, da wird wohl wieder mal etwas verwechselt und eher der Überbringer schlechter Nachrichten beschuldigt als der Verursacher…
Andererseits zeigt es auch ein weiteres Mal den Einfluss, den die ganze neue Online-Kommunikation in den USA bereits erlangt hat. In Deutschland sind wir wohl noch nicht so weit, manch einen mag dies freuen…
Gefunden bei Think Progress.
Lars Basche
16.November 2006
Als ich in den späten 90ern zum ersten mal von Weblogs und Blogs hörte, ging es um Online-Tagebücher in denen die Autoren mit mehr oder weniger Seelen-Striptease (a la Sex in the City) andere an ihrem Alltag teilhaben ließen. Dazu kamen und kommen immer neue Blog-Genres wie Corporate Blogs, Themenblogs, Vblogs und, und, und. Die Tagebuch-Idee ist trotzdem nicht ausgestorben. Vom „Vashion Fictim, die uns einen Blick in ihren Kleiderschrank gönnt und ihr tägliches Outfit mit Erlebnissen des Tages kommentiert bis zu Bloggern, denen man beim täglichen Altern zusehen kann. Diese Blogs laufen unter der Kategorie „Daily Photo“. Das Ganze wird noch besser, wenn man sich die Veränderungen im Zeitraffer ansehen kann wie bei Jonathan Keller. Er stellt seit 1998 täglich ein Portrait auf seine - weitere Beispiele gibt es bei Spiegel Netzwelt Ich erinnere mich dunkel daran, schon vor Blogzeiten mal ein Projekt gesehen zu haben, bei dem jemand jahrzehntelang täglich ein Foto von seiner Straßenecke gemacht hat. Hat das schon mal jemand in einem Blog gesehen?
Wibke
16.November 2006
Eine sehr nette Webseite gefunden; nennt sich geoGreeting. Mit Google Maps kann man dort Wörter und Sätze mit Hilfe von Gebäuden schreiben.
Zum Beispiel:

Der Häuser-Schriftzug erscheint sofort, wenn man die Buchstaben eingibt; wenn man mit der Maus über die Unterschiedlichen Häuser geht, wird einem der Standort der Gebäude angezeigt und durch Klicken auf das jeweilige Gebäude zoomt man sich heran.
Die meisten Häuser stehen wohl in den USA, das “A” jedoch steht in Hamburg, nämlich hier.
Gefunden bei La Huella Digital, übrigens dem beliebtesten spanischsprachigen Blog, gewählt anlässlich der BOBs 2006.

16.November 2006
Was haben die Wörter Affenschaukel, Blaustrumpf, Düffeldoffel, Kokolores und Pomadenhengst gemeinsam?
Sie sind vom Aussterben bedroht. Dies zeigt schon alleine die Tatsache, dass Wikipedia nicht alle Begriffe kennt, was heutzutage ja allgemein anerkannter Ausdruck einer akuten Bedrohung darstellt…
Bodo Mrozek hat sich dieser schützenswerten Wörter angenommen und veröffentlicht nun schon in zweiter Auflage das Lexikon der bedrohten Wörter: “Das Projekt Bedrohte Wörter bittet um Mithilfe. Wir sammeln vom Aussterben bedrohte Wörter, um sie in einer Roten Liste der bedrohten Wörter zu veröffentlichen und so vor dem Vergessen zu bewahren.”
Dies ist ein absolut unterstützenswertes Projekt und deswegen mache ich jetzt kein Kokolores, gebe kein Fersengeld, gehe auf keine Fete oder Schwof oder Remmidemmi, kurz gesagt, bin kein Schuft, sondern strenge mein Oberstübchen an und werde den KollegInnen folgenden Vorschlag machen: Ab sofort wird in jeder Pressemeldung mindestens ein Wort der Roten Liste verwendet…wie das zu vereinbaren ist mit Voice over IP, IT Security oder Powerline Communications, sei zunächst hintangestellt…ein gefundenes Fressen wäre eine solche Pressemeldung aber wahrscheinlich für indiskrete Journalisten.
Mein erster Vorschlag ist Schubiak. Herr Kluge sagt dazu: “Herkunft unklar. Norddeutsch ist Schubjack ein ‘Pfahl, den man in baumarmen Gegenden auf der Weide einschlägt, damit sich das Vieh daran reiben kann’… Die Übertragung wäre also ähnlich wie ‘Vogelscheuche’ gemeint.” Das lässt doch Raum für oft gewünschte Kreativität inmitten trockener IT.
Lars Basche
15.November 2006
Plötzlich war der ganze Wald weg: Diebe haben im Hunsrück jede Menge Fichten gefällt und das Holz im Anschluss abtransportiert – ohne dass es irgendjemand bemerkt hat…
Spiegel Online brachte diese Meldung – für mich definitiv ein Kandidat für die Nachricht der Woche. Da beschäftigen wir uns nun Monate mit Studien von Hummingbird und Co. zum Thema Datenklau in Firmen und die Hunsrücker denken sich wahrscheinlich “Eure Probleme hätte ich auch gerne, hier verschwinden ganz andere Kaliber unbemerkt”.
Wibke
15.November 2006
Wir haben einen neuen Partner – Auer PR in Österreich ist nun Teil unseres Netzwerkes. Auer PR ist eine auf Hotellerie und Tourismus spezialisierte Agentur, d.h. sie betreuen vorwiegend 4- und 5-Sterne-Hotels in Österreich und Deutschland. Wir in Deutschland profitieren nun von der hinzugewonnenen Kompetenz im Tourismus-Bereich. Andererseits können wir jetzt für unsere Kunden noch einfacher außergewöhnliche Events planen – z.B. im Pichlmayergut, im Spreebogen oder im Burghotel in Lech.

Letzte Woche durften wir schon eine Kostprobe erleben: Auf einer Pressekonferenz im idyllisch gelegenen Tulbingerkogel bei Wien wurde die neue Partnerschaft vor Reise- und Tourismus-Journalisten bekanntgegeben.
Erste gemeinsame Projekte sind bereits in Planung. Näheres dazu bald zu lesen – hier!
Susanne Porr
15.November 2006
Hier ein interessantes Blog für alle, die mehr über IPTV, Triple Play und Internet-TV in Deutschland und der Welt wissen wollen. Aufschlussreich zum Beispiel die “8 Thesen zur Veränderung des Fernsehens” mit Hinweis auf eine Trendstudie, die vor allem für Einsteiger in das Thema Neues bietet.
Lars Basche
14.November 2006

Spiegel Online schreibt über ein EU-Projekt, das in sieben europäischen Städten und Provinzen verwirklicht werden soll. Es klingt unglaublich: Verkehrsschilder und Ampeln sollen abgebaut werden. Ziel ist es nicht etwa, Europas Städte in ein riesiges Versuchsfeld für Forscher menschlichen Aggressionsverhalten zu verwandeln, sondern die Straßen sicherer zu machen.
Bei SpON heißt es: “Europas Verkehrsplaner träumen von Straßen ohne Zwangsvorschriften. Frei und menschlich, als Brüder sollen sich Autofahrer und Fußgänger begegnen: durch freundliche Handzeichen, Kopfnicken und Blickkontakte und nicht gegängelt durch Verbote, Limits und Warntafeln.”
Was für “freundliche Handzeichen” das sind, kann man sich ja denken…
Wer dies einmal in Deutschland testen will, der fahre nach Bohmte. Es hat sich nämlich tatsächlich eine deutsche Stadt bereit erklärt, bei dem Projekt mitzumachen. Ich stelle mir allerdings gerade den morgendlichen Berufsverkehr in München ohne Schilder und Ampeln vor…wie gut, dass ich mittlerweile Bahn fahre.
Lars Basche