07.März 2007

CeBIT: Top oder Flop?

Es ist wieder soweit: die steht unmittelbar vor der Tür! Für uns und einige unserer Kunden (Applix, DS2 und ZoneAlarm) bedeutet dies wieder einen kurzen Ausflug nach Hannover auf das riesige Messegelände. Ich bin jetzt schon gespannt, wie die Stimmung auf der Messe sein wird, denn die CeBIT kämpft ja nun schon seit Jahren mit einem Rückgang der Ausstellerzahlen. Zwar gibt sich die Veranstalterin der CeBIT, die Deutsche Messe AG, noch sehr bedeckt was die Ausstellerzahlen angeht, mit der genauen Zahl sei im Laufe der Woche zu rechnen.

Allerdings ist jetzt schon klar, dass viele große Namen auch in diesem Jahr fehlen werden.

Spiegel online nennt Unternehmen wie zum Beispiel Apple, Canon, Dell, E-Plus, HP, LG Electronics, Motorola, Nokia oder Philipps und erklärt auch gleich warum. Viele der genannten Unternehmen präsentieren ihre Produkte zunehmend auf hauseigenen Veranstaltungen oder Messen wie photokina und IFA oder auf anderen Partnerveranstaltungen. Die meisten der Unternehmen fühlen sich auf diesen Veranstaltungen besser aufgehoben, zumal sie ihre Zielgruppen dort besser erreichen.

Insofern wird die Abstinenz vieler Unternehmen aus dem Bereich der Unterhaltungselektronik die Abwanderung weiterer Aussteller aus diesem Bereich vielleicht sogar noch fördern. Wafa Moussavi-Amin, General Manager Central Europe IDC, behauptet sogar: „Wenn Anbieter auf einer Geschäftsmesse Produkte wie im Schaufenster ausstellen, dann dürfen sie sich nicht wundern, dass sie eher Konsumenten als Unternehmenskunden anlocken und wenig Erfolg haben.” Bleibt also abzuwarten, wie sich die CeBIT in den kommenden Jahren entwickelt. Die geplante Verkürzung der Messedauer 2008 und die Fokussierung auf den Business-Bereich B2B sind da vielleicht ein Schritt in die richtige Richtung.

Nicole Gryzewski

06.März 2007

Spymac in den News

Geschafft, auch das Fernsehen hat erkannt, wie cool unser Kunde ist.

Nach dem großen Ansturm in Kanada, Südamerika und den USA hat nun auch RTL2 News über Spymac berichtet und heute Abend sendet RTL einen Beitrag.

Immerhin bietet die Community nicht nur jede Menge tolle Features mit denen man z.B. Videos und Video-Chats in anderen Portale und Blogs integrieren kann, sondern Spymac teilt auch die Werbeeinnahmen mit den Usern.

Wer selbstproduzierte Videos und Bilder auf Spymac stellt, kann richtig abräumen.

Wibke Sonderkamp

28.Februar 2007

Einkaufen vor Ort oder im Internet? ShoppingWorld kombiniert die Vorteile beider Welten und hilft Geld zu sparen

Shoppingworld_1 Die Mehrzahl der Konsumenten bevorzugt noch immer das Kauferlebnis in ihrer unmittelbaren Umgebung – das Internet bietet allerdings ideale Möglichkeiten für die Recherche nach Produkten, Händlern und Angeboten.

www.ShoppingWorld.info kombiniert diese Kauf- und Recherchevorlieben. Die Suchfunktionen der Site basieren auf der Google so dass sich die Besucher schnell zurechtfinden. Kaufwillige finden auf dem Portal Angebote von Dienstleistern und Geschäften – beispielsweise in der Nähe ihres Wohnortes – und erhalten schon vorab Informationen zu den Angeboten bevor sie sich auf den Weg zum Händler, Handwerker oder anderen Anbietern machen.

Der besondere Bonus: ShoppingWorld verschenkt zu jedem Angebot einen Rabattgutschein, der beim Einkauf vor Ort eingelöst werden kann.

Unternehmen und Einzelhandel erreichen über das Portal neue Kunden und bieten ihnen mit dem Rabattsystem einen zusätzlichen Anreiz. Beim heutigen Konkurrenzdruck gegenüber reinen Internet-Anbietern ist ShoppingWorld eine ideale Verkaufsplattform für Dienstleister und Händler. Das Portal ist für den Anbieter sowie auch für den User völlig kostenlos. Finanziert wird es durch den Verkauf von Anzeigen und Mehrwertdiensten, wie z.B. die Möglichkeit für Anbieter, sich mit einem ausführlichen Profil zusätzlich vorzustellen.

Eine spannende neue Portalidee der Worldsoft AG, die ab sofort von GlobalCom PR-Network im Bereich PR und Partnermarketing betreut wird.

Interessierte Händler und Anbieter können sich bei Ralf Hartmann unter 089-360363-3 oder ralf@gcpr.net melden, um ihre Angebote auf ShoppingWorld zu präsentieren.

Wibke Sonderkamp

23.Februar 2007

PR-Neulinge unterstützen für Trophäe Non-Profit-Organisationen

Nachdem im ersten Teil
meiner Serie über
PR-Preise der PR-Nussknacker im Mittelpunkt stand,
werde ich jetzt den DPRG Junior Award näher unter die Lupe
nehmen. Mal schauen, was Studenten, Trainees und Volontäre leisten müssen, um
schon in jungen Jahren einen PR-Preis abzustauben.

Dieses Jahr hat die Deutsche Public Relations Gesellschaft zum ersten Mal den Junior Award
ausgeschrieben. Da ist es doch spannend zu sehen, welche Anforderungen gestellt
werden, wer in der Jury sitzt und warum der Junior Award überhaupt entstanden
ist.

Der DPRG Junior Award hat nicht nur das Ziel, den
PR-Nachwuchs auch im Praxisbereich frühzeitig zu fördern. Nein, der Award soll
auch Non-Profit-Organisationen, die meistens nicht das nötige Budget für
professionelle Öffentlichkeitsarbeit haben, helfen, ihre kommunikativen
Aufgaben und Probleme zu lösen.

Und damit wären wir auch schon bei der zu lösenden Aufgabe
für den PR-Nachwuchs angekommen.

Die Aufgabenstellung lautet, ein Kommunikationskonzept für
eine Institution aus dem Non-Profit-Bereich zu entwickeln. Die Institution
können die Einzelperson oder das Team von maximal drei Personen selbst
auswählen und dann heißt es, Können zu beweisen.

Der Aufbau des Konzepts sollte am Schluss aus den vier
Teilen, Ausgangssituation, Konzept, Umsetzung und Evaluation bestehen. Außerdem
muss eine Kurzversion (max. 5 Seiten) und eine Langversion (max. 25 Seiten)
eingereicht werden.

Und dann liegt es an der Jury aus Praktikern und Profis der
PR-Fachwelt, wer im Rahmen der offiziellen Gala zum Deutschen PR-Preis in
Wiesbaden die Trophäe in den Händen halten darf.

Ich bin schon jetzt gespannt, welcher PR-Junior mit seinem
Projekt den ersten Titel holt.

Anne Köster

19.Februar 2007

Bloggen per Telefon

Lass mich das mal eben schnell meinem Blog erzählen….

Ein schwerer Schlag für mein iBook und viele seiner Notebook-Kollegen. Wenn es nach dem britischen Start-up SpinVox geht, werden in nächster Zeit immer weniger Notebooks mit zu Events genommen, um sofort nach einer Veranstaltung Berichte in Blogs einzutragen.

Mit “Spin-my-Blog” können Blogger ihre Beiträge über eine spezielle Rufnummer einfach per Telefon eingeben. Das von SpinVox entwickelte Voice-Message-Converting-System (VMCS) wandelt die Sprachnachricht anschließend automatisch in Text um und publiziert diesen in dem gewünschten Blog. Spin-my-Blog unterstützt Weblog -Programme wie Vox, Blogger und LiveJournal – sofern diese über die Funktion verfügen, neue Einträge per e-Mail zu erstellen.

Spin-my-Blog befindet sich in einer erweiterten Testphase, an der Interessierte kostenlos teilnehmen können.

Wibke Sonderkamp

15.Februar 2007

“Selbstreinigung und viel Mathematik”

Die Diskussion um Copyrightverletzungen im Internet reißt nicht ab. Die Strategien, diese Problematik zu lösen, sind vielfältig. Während MySpace gerade angekündigt hat, mit einem spezielen Filtersystem Copyright geschütztes Material zu identifizieren, setzt verstärkt auf legale Inhalte. Dank der Zusammenarbeit mit Warner Music Group oder Digital Music (DMGI) versucht das Videoportal so zumindest, den Anteil legaler Inhalte zu erhöhen, wenngleich diese Lösung auch nicht das Problem an der Wurzel packt.

Wieder anders geht das Portal Spymac vor. Letzte Woche hat die Community die ersten Schecks für User ausgestellt, die besonders beliebtes Material uploadeten. Dem Newcomer, der seine Nutzer für ihren Content bezahlt, hat damit nicht nur einen entscheidenende Vorteil im Wettbewerb um die kreativsten Köpfe erzielt. Dies ist auch eine gelungene Waffe gegen Copyright-Verletzungen. Denn: kassieren darf nur, wer selbst produzierte Videos, Audiodateien oder Bilder hochlädt. Entsprechend rigoros sind die Prüfungen seitens der Betreiber, die natürlich kein Interesse daran haben, für geklautes Material zahlen. Und auch der Anreiz der User, eigene Inhalte hochzuladen ist wesentlich höher. Ferner sollen ein spezieller Algorithmus sowie eine Qualitätsranking der User à la Ebay dafür sorgen, dass hauptsächlich interessantes und vor allem einwandfreies Material gelistet wird. Wer ein schlechtes Rating erhält, wird besonders beobachtet und fliegt raus, sobald ein Verstoß vorliegt.

Nina Bock

14.Februar 2007

Globale Erwärmung, Klimaschutz und das papierlose Büro

In den Anfängen der 90er Jahre verkündeten die Marketingabteilungen großer -Firmen das aufkommende Zeitalter des papierlosen Büros. In den Medien wurde diese Vision gerne aufgegriffen und weltweit verbreitet.

Sicher, ich schreibe heute so gut wie keine Briefe mehr und meine Briefpost beschränkt sich auf Rechnungen und Mahnungen. Trotzdem ist der Papierbedarf und die Verschwendung im Umgang mit Papier nicht zurückgegangen. Im Gegenteil, unsere Briefkästen werden weiterhin mit Werbemüll und Reklame vollgestopft und die Wochenendzeitung ist mit Beilagen für den Papiercontainer gefüllt.

Auch im Büro wird nach wie vor ausgedruckt, was das Zeug hält, zum Beispiel auch Emails. Schade, wie ich finde, denn hier kann jeder sein Scherflein zum Umweltschutz beitragen, ohne sich dabei übernehmen zu müssen. Ich kann natürlich immer noch was draufsetzen und etwa jeden Tag 36 km zur Arbeit radeln, statt mit dem dicken Auto die Luft zu verpesten…

Wir sind halt Menschen, unzulänglich und bequem. Es gibt natürlich Ausnahmen, doch leider zähle auch ich nicht wirklich dazu.

Vielleicht sollte es zunächst bei den kleinen Dingen losgehen.

Ich denke, wir können schon Mal anfangen etwas zu ändern und den Papierverbrauch im Arbeitsleben sinnvoll reduzieren. Als kleine Motivation dazu habe ich ein Video eines Kollegen ausgewählt, das im Auftrag von Greenpeace und im Zusammenhang mit der Klimaerwärmug gedreht wurde.


Greenpeace Future of Mankind

Video auf Dailymotion

Ralf Hartmann

12.Februar 2007

Journalismus vs Web 2.0

Der NDR strahlte eine Sendung aus mit dem Titel “Neue Konkurrenz – Wie das Web 2.0 den Journalismus verändert”.

Der Beitrag gibt eine ganz nette Einführung in das Thema, natürlich eher für Neulinge gedacht und gemacht (für Fortgeschrittene wäre dieses Video zu empfehlen). Interessant ist allerdings die Auswahl der Interviewpartner. Aus den USA gab’s Hochkarätiges in Form von Caterina Fake, Ariana Huffington und Miles Beckett, also wirklich relevante Vertreter und Gestalter des sogenannten .

Aus Deutschland dann – wie bezeichnend – zwei Wissenschaftler, Norbert Bolz und Jan Schmidt. Nichts gegen die beiden Herren, sie haben auch wirklich Interessantes gesagt, wie zum Beispiel:

„[...] weil ich mir nicht vorstellen kann, dass der klassische Journalismus sich am Leben halten kann ohne sich fundamental zu verändern; einfach deshalb weil die Erwartung an den klassischen Journalismus, nämlich objektive Berichterstattung, gar nicht mehr das Zentrum des Bedürfnisses gerade der Jugendlichen trifft. Was sie wollen, ist gar nicht Objektivität sondern Authentizität.“

Allerdings frage ich mich, warum nicht auch aus dem deutschen Web 2.0-Bereich Leute gefunden werden konnten…? Gerade unter bloggenden Journalisten gibt es doch nun wirklich einige, die eine kompetente und kontroverse Meinung zu diesem Thema haben. Oder wollten die alle nicht…?

Und als das erste Mal die Sprache aufs Bloggen kam, sah man einen dunklen Raum (wahrscheinlich des Nachts), in dem nur zwei Bildschirme diffuses Licht verstrahlten und vor einem dieser Bildschirme saß einer…ah ja, so stellt sich der öffentlich-rechtliche Redakteur also den Blogger vor…allerdings kommen im weiteren Verlauf noch weitere Einstellungen in helleren und freundlicheren Gefilden.

Gefunden bei Robert Basic.

Und das Video gibt’s dort selbst und auch hier.

Lars Basche

12.Februar 2007

Web 2.0 Community SPYMAC beteiligt User am Umsatz

Während noch über mögliche Gewinnbeteiligungen seiner User sinniert, zahlt bereits US$ 50.000 aus und belohnt kreative Köpfe

Spymac_1 Spymac ist die erste internationale Community, bei der die Mitglieder mit selbstproduzierten Videos, Bildern und Audio-Dateien Geld verdienen. Die Social Networking-Plattform beteiligt vor allem kreative Köpfe an ihrem Umsatz und zahlte bereits im ersten Monat über US$ 50.000 aus.

Seit Januar 2007 ist Spymac die erste internationale Plattform, die ein konsequentes Revenue-Sharing-Modell umsetzt, welches auf einer exponentiellen Kurve basiert. Der Löwenanteil des Gewinns geht an die aktivsten Mitglieder mit den besten und populärsten Beiträgen.

Spymac’s System zur Bewertung der Beiträge beruht auf einem Algorithmus, der unter anderem berücksichtigt, wie andere Mitglieder die Beiträge bewerten, wie oft sie aufgerufen werden und ob sie mit anderen Sites verlinkt sind.

Ein Teil der Umsatzbeteiligung wird täglich an die Tagessieger ausgeschüttet. Der Rest geht in den Jafeth Monatsjackpot und wird an die Monatsbesten ausgezahlt. Bereits im ersten Monat verdiente Paradiesvogel “Jafeth” aus Deutschland, US$ 5.000 für seine skurrilen Videos und Bilder. Auch in China freute sich der Monatssieger über einen Gewinn von US$ 1.300.

“Während YouTube ankündigt darüber nachzudenken, wie sie ihre User am Gewinn beteiligen können, stellt Spymac bereits die ersten Schecks aus”, erklärt Holger Ehlis, CEO von Spymac.

Komiker und Musiker nutzen Spymac, um ihre Programme zu bewerben und veröffentlichen ihre neuesten Stücke über die Spymac-Community. Meine persönliche Empfehlung gegen -Frust: der “SystemAdministrator-Song” und andere Beiträge von DeadTroll oder dieser Video-Kommentar zu Windows Vista. Weitere Favoriten gibt es in meinem nächsten Beitrag zu Spymac.

Auf www.spymac.com können Mitglieder Videokonferenzen machen, chatten und Musik, Videos und Bilder hochladen. Das Portal ist in 18 Sprachen online. Hinter der neuen Community stehen CEO Holger Ehlis aus Deutschland und CTO Kevin April, USA, die Spymac Classic 2001 als erfolgreiche Mac-Community gründeten.

Wibke Sonderkamp

09.Februar 2007

Cool Gadgets: diesem Wecker entkommst Du nicht!

ClockyProbleme mit dem Aufstehen? Wer gerne verschläft, weil er den Wecker im Reflex ausstellt und sich dann hinterher ärgert, für den gibt es jetzt die Lösung.

Der Wecker Clocky rollt nach dem Klingeln davon!

Für $50 auch eine schöne Geschenkidee für Freunde und Kollegen, die gerne mal Verabredungen vertrödeln. Vergesst den Beeper an der Uhr oder die Outlook-Erinnerung – jetzt gibt’s kein Entrinnen mehr.

Es gibt eben doch immer wieder Gadget, die einfach zu genial sind, um nicht darüber zu berichten. Egal, ob sie wirklich nützlich sind oder zur Kategorie „Dinge, die die Welt nicht braucht” gehören.

Wibke Sonderkamp

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